Falschbeschuldigung – „das perfekte Verbrechen, um einen Mann aus dem Weg zu räumen, ohne selbst ein Risiko einzugehen“?

In der aktuellen Kolumne von Margarete Stokowski las ich zum Thema Falschbeschuldigung das ZitatEs ist das perfekte Verbrechen, um einen Mann aus dem Weg zu räumen, ohne selbst ein Risiko einzugehen.

Es handelt sich um ein Zitat aus einem Interview der taz mit Jörg Kachelmann. Er sagt dort konkretDie hohe Zahl der Falschbeschuldigungen liegt daran, dass Täterinnen meist völlig straffrei ausgehen. Es ist das perfekte Verbrechen, um einen Mann aus dem Weg zu räumen, ohne selbst ein Risiko einzugehen.“

Da musste ich doch ziemlich mit dem Kopf schütteln. Ohne selbst ein Risiko einzugehen? Das klingt so, als könne man als Frau so eben im Vorbeigehen einen Mann der Vergewaltigung beschuldigen, wie man eine Semmel beim Bäcker kauft.

Tatsächlich aber ist es doch so, dass gesellschaftlich eine Frau, die als Falschbeschuldigerin gilt, ebenso geächtet wird, wie ein Mann, der als Vergewaltiger gilt. Das Risiko, als Falschbeschuldigerin zu gelten („es wird mir keiner glauben“), habe ich mehrfach als Begründung dafür gehört, warum eine Vergewaltigung nicht angezeigt wurde. Und prinzipiell ist natürlich (siehe Fall Arnold) auch die falsche Verdächtigung eine Straftat, die geahndet werden kann und zwar auch mit jahrelangen Haftstrafen. Mal abgesehen davon, dass eine Strafanzeige mit dem ganzen Rattenschwanz an Befragungen, Aussagen vor Staatsanwaltschaft und Gericht an sich nie ein Zuckerschlecken ist.

Hätte er „straffrei“ geschrieben, hätte man dem Satz in der Rechtspraxis bis zu einem bestimmten Punkt zustimmen können. Aber „risikolos“ ist absoluter Unsinn. Eine Frau, die eine Falschbeschuldigung plant, setzt sich demselben Risiko eines „sozialen Todes“ aus, wie ein Mann, der vergewaltigt. Nun mag man in solchen Fällen „selbst schuld“ sagen oder denken.

Aber was ist mit Menschen, die unschuldig sind?

Jemand, der falschbeschuldigt wird, hat ein hohes Risiko für besagten „sozialen Tod“. Ein Vergewaltigungsopfer stirbt, wenn es als Falschbeschuldiger/in gebrandmarkt wird, diesen sozialen Tod zusätzlich noch zur Tat an sich.

Jörg Kachelmann scheint die ganze Zeit um diesen Gedankengang herumzulavieren, die taz fragt auch an einer Stelle entsprechend nach („Es ist auch erwiesen, dass sehr viele Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, diese nicht zur Anzeige bringen. Auch deshalb, weil sie fürchten müssen, dass man ihnen nicht glaubt, oder dass sich das, was ihnen wiederfahren ist, vor Gericht nicht zweifelsfrei beweisen lässt.“).

Jörg Kachelmanns Antworten auf solcherlei Fragen?

Die größte Gefahr für echte Opfer sind Falschbeschuldigerinnen.

Ah?! Das wäre in etwa so, als würde man behaupten „Die größte Gefahr für falschbeschuldigte Männer sind Männer, die vergewaltigen. Nicht die Falschbeschuldiger/innen an sich, sondern die Vergewaltiger“.

Trotzdem interessant, denn an dieser Stelle gibt er offensichtlich durch die Blume zu, dass die Angst davor, als Falschbeschuldigerin zu gelten, ein wesentlicher Grund für das Nichtanzeigen einer Vergewaltigung sein kann.

Und weiter: Es ist auch leider so, dass die Mehrheit dieser echten Opfer nicht anzeigt. Nicht, weil diese kein Vertrauen in Polizei und Justiz hätten, sondern eben jeder einzelne Fall zu anderen Verarbeitungsmechanismen bei den betroffenen Mädchen und Frauen wird – und diese führen nicht immer über eine Anzeige.

Recht offensichtlich wird an dieser Stelle plötzlich wieder von der unangenehmen Frage abgelenkt, ob nicht die Angst, als Falschbeschuldigerin zu gelten, ein wesentlicher Grund für nicht erfolgte Anzeigen sein kann.

Er bringt dann einige Beispiele für seine Behauptung, die alle ein wenig an den Haaren herbeigezogen wirken (ein Mädchen, das im Familienurlaub vergewaltigt wird und nichts sagt, um den Eltern kein schlechtes Gewissen zu machen). Aber sei’s drum.

Aufmerken lässt dann noch der SatzDas hohe Vergewaltigungsrisiko kann nicht durch die Justiz am Ende der Präventionskette gemindert werden, sie hat schon alle Werkzeuge in der Hand.“

Ah? Bei Falschbeschuldigungen lasen wir doch, man erinnere sich, kurz zuvor noch etwas völlig anderes, geradezu Konträres Die hohe Zahl der Falschbeschuldigungen liegt daran, dass Täterinnen meist völlig straffrei ausgehen„.

Es ist doch recht interessant, dass dies zwar für Falschbeschuldigungen gelten soll, für Vergewaltigungen aber nicht.

Meine Lieblingspassage im Interview ist aber diesePolitiker und auch Sie müssen aufhören, Frauen mit fürsorglichem Sexismus als Wesen zu sehen, die ein bisschen schwach und doof sind und die so gerne anzeigen würden, wenn’s ein bisschen schöner wäre, wie Sie gleich schon in Ihrer Frage eben mitteilten. Wir können Frauen nicht zwingen, konsequent anzuzeigen. Und die Gründe, das nicht zu tun, sind vielschichtiger als die frei erfundene These in Ihrer Frage, dass Frauen immer etwas fürchten. Ich habe Frauen zeit meines Lebens ziemlich furchtlos erlebt, während Sie bemerkenswerterweise nur verschreckte Heimchen zu kennen scheinen.

Ah? Herr Kachelmann hat doch selbst zuvor einige Beispiele genannt, warum Frauen nicht angezeigt haben. Ausnahmslos alle hatten mit Angst zu tun. Welche Gründe sollten es denn sein, außer Angst in irgendeiner Form? Vor dem Täter, vor der Reaktion des Umfelds, vor Verlust von Familie, Ehre, Ansehen, Liebe, Freundschaften, Angst vor dem Behördenmarathon und davor, als Falschbeschuldigerin zu gelten … Ich bin gespannt.

Besonders liebe ich ja immer diese impliziten „Frauen sind stark“-Sätze, die in solchen Aussagen ganz plötzlich und ziemlich sinnlos mitschwingen. Wer Angst hat, kann trotzdem stark sein. Und es ist auch nicht schlimm, schwach zu sein und hilflos, wenn man etwas Schlimmes erlebt hat. Mit „doof sein“ hat dies nichts, aber rein gar nichts zu tun. Auch starke und kluge Menschen können in bestimmten Situationen Angst haben und hilflos sein. Auch Männer übrigens. Solche Aussagen sind ebensolche Nonsense-Aussagen wie die fiktive aber doch oft in ähnlicher Form gehörte Behauptung „Männer können eine Straftat doch wegstecken. Die sind stark“.

 

 

 

 

 

 

Ein wunderbares Jahr 2017 für euch!!!

„Spät kommt ihr, doch ihr kommt …“

In diesem Fall nicht Graf Isolan, sondern meine guten Wünsche zum neuen Jahr  :-).

Ich wünsche allen, die diesen Blog lesen, ein wunderbares Jahr 2017. Mögen eure Träume und Wünsche in Erfüllung gehen!

Der ganzen Welt wünsche ich (ja, man darf träumen) eine friedlichere Zeit, als es das Jahr 2016 war.

Und, da ich gläubig bin, wünsche ich euch allen auch Gottes Segen für das Jahr 2017!

Und das mit den wunderschönen Worten aus dem Buch Mose, mit denen in nahezu allen christlichen Kirchen die Menschen in den neuen Tag gesandt werden

„Der Herr segne dich und behüte dich;

der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Mit den besten Wünschen

Eure Margret

 

 

Lillifee und das rosa Mathemonster

Auf Spiegel wird Sybille Bergs aktuelle Kolumne zum Thema Mädchen, MINT-Fächer, rosa Prinzessinen und Einhörner ja gerade heiß diskutiert.

Ich bin ja jemand, der die Ansicht vertritt, das Kind weitgehend (aber auch nicht nur) selbst entscheiden zu lassen, was es tragen will oder mit was es spielen mag. Andererseits stößt diese Einstellung schon manchmal sehr an ihre Grenzen, wenn eindeutig nur noch Freunde bzw. Freundinnen imitiert werden und das ganze nichts „Eigenes“ mehr hat. Meist beginnt diese starke Beeinflussung durch die Peer Group im zweiten Kindergartenjahr, also so mit 4. Und, ich gebe es zu, ich finde das überhaupt nicht einfach.

So habe ich prinzipiell – bei beiden Geschlechtern – wenig gegen Rosa, Glitzer und Einhörner. Schlimm finde ich es allerdings, wenn es völlig überhand nimmt und einseitig klischeemäßig wird. Es erklärte z. B. meine Kleine nach mehreren Folgen Lillifee im Brustton der Überzeugung „Wenn ich mal groß bin, will ich Prinzessin, Fee und Ballerina werden, oder wenigstens eins von den Dreien“. Da musste ich schon schlucken. Sehr zukunftsträchtige Berufe, das ^^.

Oder dasselbe Kind verweigerte im Winter jedwede Hose, weil ihre Freundinnen angeblich nur Kleider tragen würden. Interessanterweise sah sie dabei nur das Vorbild der beiden Freundinnen, die sehr klischeemäßig auftraten und nicht das Vorbild der beiden Freundinnen, die durchaus auch Hosen und Fußballshirts trugen. Sie hatte dann eine handfeste Erkältung, trotz dicker Strumpfhose und ich hätte mich in den Allerwertesten beißen können, weil ich dem Unsinn nachgegeben habe.

Als sehr problematisch erachte ich übrigens eigentlich nicht das Glitzer, das Rosa und die Pferdchen, sondern die Tatsache, dass viele Eltern nicht einmal versuchen, ihre Mädchen für MINT-Fächer zu interessieren (warum sollten sich Mathe und Glitzer denn eigentlich widersprechen?) und viele Serien und Bücher für Mädchen genau das unterstützen. Nach dem Motto „interessiert sie ja eh nicht, ist ja ein Mädchen“. Das ist dann, als würden Eltern ihr Kind von klein auf vor die Glotze packen, es nie an die frische Luft lassen, ihm den ganzen Tag Fastfood zu futtern geben und sich hinterher darüber wundern, warum um alles in der Welt das Kind so dick ist und unsportlich noch dazu und außerdem kein Gemüse mag.

Wie wäre es mal mit „Lillifee und das rosa Mathemonster“? Das dürfen dann gerne auch Jungs lesen ;-).

 

Mehr zum Thema: „Stinkt rosa?“

 

 

Syrien und kein Ende

Die letzten Tage lese ich immer wieder Appelle dafür, jetzt bezüglich Syrien doch endlich mal „auf die Straße“ zu gehen. Andere beklagen, ganz ähnlich, die tatsächliche oder angebliche Teilnahmslosigkeit der Menschen in Deutschland. Ton in etwa „Wie kann man so weiterleben in Deutschland bei dem, was in Syrien geschieht?“

Ich bin ja prinzipiell ein Mensch, der durchaus dazu bereit ist, für seine Überzeugungen auch auf die Straße zu gehen. Aber im Falle Syrien frage ich mich ganz ernsthaft: Für wen oder was denn?

Allgemein irgendwie für den Frieden? Da die Perspektiven völlig fehlen, wäre das eine bloße nette Worthülse.

Für eine der Gruppierungen im Bürgerkrieg, auf der einen Seite Baschar al Assad, der Iran und Russland, auf der anderen Seite diverse, zum Großteil islamistische und dschihadistische Gruppierungen? Wohl kaum!

Für eine militärische Intervention des Westens? Der Irak und Libyen zeigen, wohin das führt. Und wie wenig so ein Eingreifen offenbar die Situation verbessert, wie sehr es sogar dazu geeignet ist, die Situation zu verschlechtern.

Es gibt keine Perspektive, keinen Wert, wofür man auf die Straße gehen könnte. Selbst diejenigen, die solche Appelle aussprechen oder weiterleiten, haben sichtbar und ganz offensichtlich überhaupt keine Ideen, was genau dort geschehen soll.

Und so lange wird sich auch keiner engagieren. Nicht aus Desinteresse, sondern einfach, weil die Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten völlig fehlen.

 

 

Differenzierungen – schwul, lesbisch, hetero, bi/pan?

Unter meinem Beitrag „Ich bin bi – hihi“ gab es ja eine lebhafte Diskussion darüber, was als bi anzusehen ist und was nicht. Einige Kommentatoren vertraten dabei eine sehr „weite“ Definition, nachdem quasi jede(r), der schonmal einen Dreier hatte oder Sex mit einer Person des eigenen und des anderen Geschlechts, bi/pan sein müsse. Das hat mich dazu gebracht, die Bezeichnungen noch einmal zu reflektieren – mit offenem Ergebnis.

Im Film „Mambo Italiano“ z. B. gibt es zum Schluss die nicht völlig unübliche Situation, dass der (ehemalige) Freund des Hauptdarstellers verheiratet mit einer Frau ist, mit der er offenbar zumindest einmal geschlafen hat, während er zugleich oft „Angelurlaub“ mit Männern macht. Er selbst bezeichnet sich als hetero.

Was ist er also? Bi/Pan, weil er zumindest einmal mit einer Frau geschlafen hat und verheiratet ist, aber auch einen Exfreund hat und viele „Angelfreunde“? Nach der weiten Definition einiger aus besagter Diskussion, ja. Oder ist er, wie der Film es nahelegt, eigentlich schwul, aber will sein Gesicht wahren? Oder geht es rein um die Selbstbezeichnung? Dann allerdings wäre er hetero, trotz Exfreund und Anglerfreunden.

Wie ist es mit Thomas Mann? Er war verheiratet und hatte 6 Kinder mit seiner Frau. Trotzdem war er offenbar (auch) an Männern interessiert – allerdings lebte er das vermutlich nie aus. Was also war er? Bi? Schwul? Hetero?

Was ist mit einer Frau, die zunächst mit einem Mann verheiratet war und Kinder hatte, dann aber zu ihrer Freundin zieht und sich als lesbisch definiert? Was ist sie? Bi/Pan? Oder war sie „eigentlich“ schon immer lesbisch? Oder war sie hetero und wurde lesbisch?

Was also setzt man an? Die Selbstbezeichnung (dann wären allerdings Männer, die sich als hetero definieren aber mit Männern schlafen, hetero)? Die Frage nach tatsächlichem Interesse an dem einen, dem anderen oder mehreren Geschlechtern? Die Frage nach sexuellen Erfahrungen (danach wäre allerdings ein nicht unerheblicher Anteil der Menschen, die sich als homosexuell und auch als heterosexuell verstehen, bi/pan)?

 

 

 

Leseempfehlung „AfD-Logik überwinden“ von erzählmirnix

Ich möchte quasi als Ergänzung und Erweiterung zu meinem gestrigen Artikel auf einen sehr guten Beitrag von erzählmirnix verweisen: Afd-Logik überwinden. Erzählmirnix stellt dort auf sehr klare und gleichzeitig differenzierte Art und Weise dar, wie eine bestimmte Form von PC dazu geeignet ist, Menschen zu verschrecken, die eigentlich dem eigenen Thema gegenüber aufgeschlossen wären und damit Populisten in die Hände zu spielen. Gleichzeitig zeigt sie auch auf, wie Populisten diesen Mechanismus sehr gut für sich zu nutzen wissen, indem sie gezielt provozieren und beleidigen, sich dann als Opfer inszenieren und bei Menschen, die ungewollt etwas „Falsches“ gesagt haben und dafür ungerechtfertigt angegriffen wurden, entsprechend auf Verständnis hoffen.

Es entspricht auch meiner Erfahrung, dass rechtspopulistische Parteien auf diese Art und Weise Mitglieder, Wähler und Sympathisanten gewinnen. Und es sind durchaus etablierte Parteien, die durch eher willkürliches Ausschließen von Menschen vom Diskurs dazu beitragen, diese Wähler und Sympathisanten erst zu erzeugen.

Im Dialog bleiben

Immer wieder liest man in letzter Zeit, dass man mit „denen“ sowieso nicht reden könne und, noch wichtiger, es auch nicht solle. Gemeint sind damit üblicherweise Anhänger von AfD und Pegida oder auch FPÖ, gerne aber auch Menschen, die aus irgendwelchen Gründen im Verdacht stehen mit der AfD oder der FPÖ zu tun zu haben.

Ich persönlich halte das für, vorsichtig ausgedrückt, die falscheste Strategie auf Erden. Ich gehe sogar noch weiter und sage, dass es ein fast todsicherer Weg ist, Rechtspopulisten stark zu machen.

Denn, ganz ehrlich, viele Menschen, die es in Betracht ziehen, die AfD oder die FPÖ zu wählen, sind nicht irgendwie stramm rechts eingestellt oder identifizieren sich tatsächlich mit weiten Teilen des Parteiprogramms rechtspopulistischer Parteien. Ein guter Anteil von ihnen hat Angst oder tatsächlich Sorgen (ja!), und dazu den Eindruck, in dieser Angst nicht ernstgenommen zu werden. – Eine fatale Mischung.

Denn wenn Angst und Sorgen von den Volksparteien nicht ernstgenommen, von rechtspopulisten Parteien aber aufgegriffen werden, dann wird genau das dazu führen, dass rechtspopulistische Parteien erstarken. Weil der Eindruck entsteht: Nur die nehmen uns ernst!

Es ginge aber darum, Ängste zu zerstreuen und, wo sie berechtigt sind, nach Lösungen zu suchen.

Wenn Menschen befürchten, dass unter Flüchtlingen vermehrt frauenfeindliche, homophobe und antisemitische Einstellungen vertreten sind, dann sollte man das ernstnehmen und nach Lösungen suchen, statt abzublocken und diejenigen, oft sogar mehr links denn rechts eingestellen Personen, vom gesellschaftlichen Dialog auszuschließen. Das erst treibt sie in die Arme von Rechtspopulisten.

Im Dialog bleiben sehe ich als wirksamstes und quasi einziges Mittel, den Einzug der Rechtspoulisten zu stoppen.