Tuntenhass – der neue Schwulenhass oder auch „Willkommen in der Monokultur“

Wir alle sind jetzt nicht mehr homophob. Zum Glück! Schwule und Lesben finden wir ganz okay. Natürlich nur, so lange es sich dabei nicht etwa um, Gott bewahre, „Tunten“ handelt. Oder, wahlweise, um „Kampflesben“. Wenn die im Großen und Ganzen so sind „wie wir“, also „manlike“ (Schwule) oder auch „weiblich“ (Lesben), drücken wir mal ein Auge zu. Wenn Männer mit Männern knutschen. Und so zwei „geile Lesben“ … Hachja … Wir sind ja jetzt tolerant. Ist eh klar.

Aber diese Typen, also nee, diese Schwuchteln, die so auftreten … ihr wisst schon, „Hallöchen“, und so die falschen, unmännlichen Bewegungen machen und irgendwie so tuntig rumlaufen oder gar „schrill“ und Modedesigner werden wollen oder tanzen … neeee, also echt. Da hört’s dann auf mit der Toleranz! Das ist dann echt zu viel. Kann man uns nicht zumuten.

Oder die Weiber mit den kurzen Haaren und unrasiert! Da ist doch 0 Sexappeal, wenn man sich mal ne geile Lesbenszene herimaginieren will. Schlimm das! Unsozial von denen, so rumzulaufen! Lieber ne Lesbe vom Typ Anne Will, da kann man sich wenigstens …

So nochmal zurück auf Los. Und jetzt mal im (bitteren) Ernst. In letzter Zeit fallen mir vermehrt Aussagen der Art auf „Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber … Tunten gehen so gar nicht“. Und das teilweise von anderen schwulen Männern (nein, adrian, da bist nicht nur Du gemeint). Da ist beispielsweise der  Bekannte, selbst seit Jahrzehnten geoutet, der neulich  abfällig über „die Schwuchteln“ sprach. Wovon er sich und alle „manlike“-Schwulen natürlich ausschloß. Und da ist die Dame, selbst bisexuell, die meint, irgendwie über „hässliche Mann-Lesben“ herziehen zu müssen.

Und da frage ich dann einfach „Geht’s noch, Leute?“ Hallo? Dafür haben wir (ja, ich schließe mich da ein) jetzt Jahrzehnte gekämpft? Dafür haben schwule, lesbische, bisexuelle und trans Menschen sich blaue Augen geholt, wurden verprügelt, beschimpft, bespuckt, gar getötet? Dafür, dass das Ergebnis jetzt heißt „Homo ist ja okay, aber bitte nur mainstream“? Dafür, dass jetzt homosexuelle Menschen auch andere homosexuelle Menschen verachten dürfen, in fröhlicher Eintracht mit denen, die früher mal alle „Homos“ „krank“ fanden und jetzt zum Glück nur noch „die einen“. Ernsthaft?

Ja, es ist verständlich, dass man gegen doofe Klischeevorstellungen bezüglich Lesben und Schwulen gekämpft hat („die sind ALLE so“) und klargestellt hat, dass man einen schwulen Mann von einem Heteromann nicht unbedingt unterscheiden kann oder eine lesbische Frau nicht unbedingt von einer Heterofrau. ALLES VOLL VERSTÄNDLICH. Aber wieso zum … zum Donnerdrummel … sollte das Resultat nun sein, sich der verordneten Binärität (Frau so, Mann so) anschließen zu müssen? Sollte es nicht vielmehr heißen: Mann sein/Frau sein kann man auf viele Weisen“? Und wer sich keiner der beiden Schubladen zugehörig fühlt, ganz genauso okay?

Und warum überhaupt schon wieder diese Schubladen? Hier die „weibliche“ süße Lesbe, dort die „Kampflesbe“. Hier der coole „manlike“-Schwule, dort die „tuntige Schwuchtl“. Haben wir nichts gelernt in all den Jahren? Dass jemand sich da und dort „tuntig“ verhalten kann,  zum Kosmetiker gehen und trotzdem Fußball spielen? Dass eine Frau einen Raspelkurzschnitt tragen kann, Kampfsport machen und trotzdem leidenschaftlich kocht und Kinder betreut. Warum nicht so? Warum schon wieder schwarz-weiß, mit dem kleinen Zusatzfeature „homo“?

Gott, macht mich das alles sauer. Und das sollte nicht nur eine Sache der „Homos“ sein, oh nein. Auch an alle anderen Menschen: Wollt ihr euch ganz im Ernst in irgendwelche Schablonen pressen lassen? Habt ihr da ernsthaft Lust drauf?

Und noch was, aus aktuellem Anlass: Wenn eins meiner Kinder ne „Tunte“ oder eine „Kampflesbe“ werden sollte oder irgendwas dazwischen, meinetwegen ne tuntige Kampflesbe ^^. Es wär mir, jawoll, sowas von egal. Das einzige, was mir nicht egal wäre, sind blöde Menschen, die meinen, sich deshalb negativ über sie äußern zu müssen.

Und noch was: Mein bester Freund sagt gerne mal „Hallöchen“ und dass er schwul ist, sieht man tatsächlich klischeemäßig 100 Meter gegen den Wind, oder so. Und? Who cares? Das ändert nichts, verdammt nochmal nichts daran, dass er ein unglaublich verlässlicher, netter, hilfsbereiter und durch und durch wertvoller Mann (jawohl, Mann!) ist.

Ich empfehle, sich mal 5 Minuten hinzusetzen und darüber nachzudenken, wie es wäre, wenn morgen jemand beschließen würde, dass alle Menschen goldblonde Haare und blaue Augen haben müssen und zwischen 1,80 und 1,90 m groß sein sollen. Das wäre sicher fein … für diejenigen, die diese Kriterien erfüllen. Und der ganze große Rest? Darauf nämlich läuft es hinaus.

Willkommen in der Monokultur!

 

 

 

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86 Gedanken zu “Tuntenhass – der neue Schwulenhass oder auch „Willkommen in der Monokultur“

  1. Das stößt auch bei mir sauer auf. Von den Manlike-Schwulen lese ich immer öfters, dass sie den sogannten „Tunten“ die Schuld dafür geben, dass Homosexuelle so einen schlechten Ruf bei den „Normalos“ genießen. Bei den homosexuellen Frauen verhält es sich nicht anders.

    Ich habe mal meinen Freund gefragt, was wäre, wenn wir einen schwulen Sohnemann hätten. Er sagte, er hätte nichts dagegen, wenn sein Sohn gleichgeschlechtlich lieben würde, aber er soll doch bitteschön nicht dieses affektierte Verhalten an den Tag legen, wie es die Klischee-Schwulen mit den rosa T-Shirts und Glitzer im Haar tun. Na, Prost Mahlzeit -.-

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  2. „Und warum überhaupt schon wieder diese Schubladen? Hier die „weibliche“ süße Lesbe, dort die „Kampflesbe“. Hier der coole „manlike“-Schwule, dort die „tuntige Schwuchtl“. Haben wir nichts gelernt in all den Jahren? Dass jemand sich da und dort „tuntig“ verhalten kann, zum Kosmetiker gehen und trotzdem Fußball spielen? Dass eine Frau einen Raspelkurzschnitt tragen kann, Kampfsport machen und trotzdem leidenschaftlich kocht und Kinder betreut. Warum nicht so? Warum schon wieder schwarz-weiß, mit dem kleinen Zusatzfeature „homo“?“

    Können sie machen. Wie kommst du aber auf die Idee, dass andere jegliche Kombinationen gut finden müssen? Macht es Sinn, alles als „manly“, und alles als „feminine“ zu behaupten? Die Idee, dass alles das selbe ist, ist völliger Unsinn. Es zu verbinden mit einem Aufruf zur Vielfalt, bei der aber jede Variation als „gleich“ der anderen zu betrachten ist, ist absurd. Und wenn man es dem Einzelnen überlässt, seine eigene Definition von „manly“, „feminine“, or whatever zu behaupten, warum haben andere nicht das selbe Recht? Dass zwei unterschiedliche Definitionen dann Geltung beanspruchen ist nicht haltbar: wer manliness klassisch definiert, muss nicht (kann nicht) die abweichende -inkompatible – Definition eines anderen übernehmen, ebenso umgekehrt. Das gleiche gilt für Schönheit. Wenn A behauptet, dass A schön ist, braucht B nicht diese Ansicht anzunehmen.

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  3. „Und das teilweise von anderen schwulen Männern (nein, adrian, da bist nicht nur Du gemeint).“

    Nett von Dir, allerdings ist tuntiges Verhalten in der Tat zuweilen enervierend und ich steh da überhaupt nicht drauf. Ich finde ja bereits allzu weibliches Verhalten nervig, Tunten sind da oftmals die Krönung.

    „Sollte es nicht vielmehr heißen: Mann sein/Frau sein kann man auf viele Weisen”?“

    Ja, sollte es, aber deswegen sollte man noch lange nicht erwarten, dass einen jeder gut oder sympathisch findet.

    „Wollt ihr euch ganz im Ernst in irgendwelche Schablonen pressen lassen? Habt ihr da ernsthaft Lust drauf?“

    Nö, aber das Leben ist kein Ponyhof und es gibt Menschen, die mich nicht mögen für das was ich bin und sage. Surprise!

    „Und noch was, aus aktuellem Anlass: Wenn eins meiner Kinder ne “Tunte” oder eine “Kampflesbe” werden sollte oder irgendwas dazwischen, meinetwegen ne tuntige Kampflesbe ^^.“

    Natürlich 🙂

    „Ich empfehle, sich mal 5 Minuten hinzusetzen und darüber nachzudenken, wie es wäre, wenn morgen jemand beschließen würde, dass alle Menschen goldblonde Haare und blaue Augen haben müssen und zwischen 1,80 und 1,90 m groß sein sollen.“

    Ich habe mich bereits vor Jahren hingesetzt und darüber nachgedacht, wie die Welt aussehen würde, wenn es keine Homos gäbe. Mein Fazit. Man würde sie nicht vermissen, die Menschheit würde weiterbestehen. Traurig aber wahr. Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass eine Pille gegen Homosexualität – sollte es sie denn eines Tages geben – reißenden Absatz finden würde und die Gesellschaft alles tun würde, damit Homos diese nehmen.

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      1. Alle Forschungsergebnisse bisher deuten auf eine sehr komplexe Mischung aus verschiedenen genetischen Anteilen und eventuell einem kleinen Teil Sozialisation. Aber es gibt eben auch nicht DAS „Homogen“. Was Du beschreibst, ist also sehr unwahrscheinlich.

        By the way, was macht man dann mit solchen wie mir? Die Anti-Bi-Pille?

        Übrigens, nur so als Denkanstoß. Blonde Menschen oder brünette sind sicher auch verzichtbar. genauso wie Menchen mit weißer Hautfarbe. Überhaupt der Planet könnte wahrscheinlich ganz gut auf Menschen im Allgemeinen verzichten. Es geht nicht darum, ob eine Gruppe jetzt konkret „nützlich“ ist, die meisten sind ersetzbar. Es geht darum, dass, bei strenger Auslegung von „normal“ vermutlich 95 % der Menschen aus dem Raster fallen würden. Und da fragt sich dann schon, was nun eigentlich „normal“ so ist?

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      2. Heterosexualität ist normal. Homosexualität kommt selten vor. Homosexualität ist kein von den meisten Menschen erwünschtes oder zu förderndes Verhalten. Das belegen alle Gesellschaften weltweit.

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      3. Gesellschaften können sich ändern. V. a. gibt es keine auch nur halbwegs vernünftige Begründung mehr für eine Ablehnung. Die gab es maximal mit der Notwendigkeit, dass möglichst viele Kinder entstehen müssen, um den Fortbestand einer Gruppe zu sichern. Das fällt flach, darüber sind wir hinaus.

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      4. Ja, Gesellschaften können sich ändern. Momentan gibt es aber einige Indizien für einen baldigen Rollback. Einwanderung aus sexualrepressiven Drittweltländern macht es nicht besser.

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      5. Oh, ich gebe dir recht, das ist eines der größten Risiken, die ich in der Flüchtlingsfrage sehe. Übrigens nicht nur bezüglich Homophobie. Auch Hass auf andere Religionen ist ein großes Problem. Wenn ich sehe, wie Christen, Yeziden und Mandäer in vielen islamisch geprägten Ländern (Pakistan ist ein besonders extremes Beispiel) behandelt werden, dann bekomme ich Angst. Und die Angst macht mich wütend. Und misstrauisch.

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      6. Nope, die ist plötzlich genetisch. Aber nicht Präferenzen für weibliche Form, die erfolgreiche Fortpflanzung wahrscheinlicher machen: http://news.utexas.edu/2015/03/19/men%E2%80%99s-preference-for-certain-body-types-has-evolutionary-roots

        Adrian, dein Gesellschaftsszenario halte ich für unwahrscheinlich. Ich schätze das würde zu einer Kaskade von Reaktion und Gegenreaktion führen, an deren Ende, so es denn überhaupt ein stabiles gibt, Lager stehen. Die Sache würde nämlich noch mehr zum Poilitkum, Glaubenssatz, und Glaubenssymbol werden.

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  4. Irre ich mich oder versucht du tatsächlich bewusst hier Gleichstand zu suggerieren zwischen Schwulen- und Lesbenablehnung? Schauen wir uns es mal genauer an. Was passiert wenn zwei homosexuelle Frauen in der Öffentlichkeit sich küssen? Nicht viel oder? Manche schauen indigniert und manche finden es voll ok Wenn das Ganze in den Medien stattfindet kommt eigenlich nur „I kissed the girl and I like it“.
    Wenn zwei Männer sich küssen geht das in privateren Rahmen schon, in der Öffentlichkeit wird es gescheut und in den Medien geht es maximal im Film. Es gibt Schwulenhass und zwar reichlich. Der beginnt bereits wenn es um fundamentale Moslems bei uns oder Fundi-Christen in den USA geht. Es gibt NoGo Areas für Schwule in den Niederlanden, Belgien und anderen Ländern.
    Lesben dagegen kommen nicht vor. Für Moslems existieren sie nicht. Wenn zwei Frauen Zärtlichkeiten austauschen, dann ist das oft nicht so wirklich klar von dem zu unterscheiden wenn sich ganz enge Freundinnen treffen, sich berühren und umarmt halten oder sogar küssen.
    Es gibt da nur eine ganz feine Linie.
    Bei Schwulen ist die Situation ganz anders. Wenn zwei Männer händchenhaltend durch die Straßen gehen, ist jedem klar „Schwul“ und nicht selten wird „Schwuchtel“ gesagt. „Kampflesbe“ habe ich außerhalb politischer Auseinandersetzung kaum oder gar nicht mehr gehört.

    Für mich hat das wie beim Thema „pink“ für Buben den Anschein, als ob hier ein Gleichgewicht dargestellt werden soll in der Diskriminierung, dass es so gar nicht gibt. Männer und Buben habe in diesem Fall ein deutlich schwereres Los als Frauen und Mädchen. Darf es das nicht geben wenn man der feministischen Ideologie folgt? Ist eine stärkere strukturelle Diskriminierung von Männer in bestimmten Bereichen einfach nicht vorstellbar, weil Männer das privilegierte Geschlecht sind? Zwar im Einzelfall benachteiligt, aber nicht gruppenbezogen?

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    1. Ächz, gerks, so sehr ich dich schätze, manchmal bist Du anstrengend, weil Du immer nur auf die Männer schaust und nur deren Nachteile siehst. Es ist, glaub mir, auch nicht toll, wenn Du dich mit einer Frau triffst und Du kannst nichts in Ruhe machen, weil viele diese „Geilo-Lesbensex“-Sache im Kopf haben. Ash/Miss Mindfuck hat das mal super beschrieben, wie sie/er mit ihrem/seinem Date penetrant von einer Männergruppe verfolgt wurde, sich dann sogar umsetzen musste (worauf die sich auch umgesetzt haben). Lesbische Frauen werden auch von Nachbarn beschimpft, oder in der U-Bahn v.a. wenn sie „Klischeelesben“ sind. Oder eben penetrant begeiert, wenn sie es nicht sind.

      Und dass es massiven Schwulenhass gibt, ist doch keine Frage und habe ich in meinem Artikel auch nicht in Abrede gestellt. Noch mehr davon betroffen sind aber eben „Tunten“. Wer ein „typischer Mann“ ist und schwul, wird eher toleriert.

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      1. „Wer ein “typischer Mann” ist und schwul, wird eher toleriert.“

        Margret, das solltest du näher betrachten. Sind homosexuelle Männer, die „sonst“ klassisch männlich sind nicht eher eine Bedrohung für das männliche Selbstverständnis?

        Was deine Weigerung anbelangt, anzuerkennen, dass sich feststellen lässt, was normal ist, du behauptest im selben Atemzug, dass die Gesellschaft sehr gut in der Lage ist Minderheiten auszumachen (und zu unterdrücken).

        Was Bisexualität anbelangt, das ist ein weiblicher Klassiker, ein Unterschied zu Männern, und gefasst unter dem Begriff „sexual fluidity“. Zieh das gleichnamige Buch von Lisa Diamond in Betracht.

        Grundsätzliches: 1. Wie gut ist dein Englisch? 2. Es ist ehrbar, Schwächere gegen Stärkere zu verteidigen. 3. Pluralismus hat Vorteile. Auch hier gelten trade-offs (Abtäusche).

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      2. „sind nicht eher eine Bedrohung für das männliche Selbstverständnis?“

        Nein. Denn „die“ sind „wie wir“. Männer, die nicht „klassisch männlich“ sind, egel ob hetero, bi oder schwul, sind üblicherweis diejenigen, die angefeindet werden.

        „Was deine Weigerung anbelangt, anzuerkennen, dass sich feststellen lässt, was normal ist, du behauptest im selben Atemzug, dass die Gesellschaft sehr gut in der Lage ist Minderheiten auszumachen (und zu unterdrücken). “

        Es ist aber eben sehr willkürlich, welche Eigenschaften gerade als „unnormal“ gelten und welche nur als Variante. Zudem verstecken die meisten Menschen ihre angeblich „unnormalen“ Eigenschaften.

        Übrigens begeht ihr einen klassischen Denkfehler. „Norm“ ist nicht unbedingt gleich Mehrheit. In Indien gilt beispielsweise eine Schönheitsnorm, die sehr hellhäutige Menschen mit hellen Augen als schön labelt, obwohl tatsächlich die Mehrheit eher dunkelhäutig und dunkeläugig ist.

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      3. (1) Englisch: Um einschätzen zu können, was du mit Begriffen, und Quellen anfangen kannst.

        (2) Männer definieren sich – verstehen sich – in beträchtlichem Umfang in Bezug auf Frauen, und dementsprechend in Bezug auf Sex (mit Frauen). Homosexualität ist dann eine beträchtliche Anomalie. Ich glaube, dein Blick ist verkürzt.

        (3) „Übrigens begeht ihr einen klassischen Denkfehler. “Norm” ist nicht unbedingt gleich Mehrheit.“

        Sprichst du mich an? Ich unterscheide zwischen „normal“ und „Norm“, und habe letztere nicht von Mehrheit (notwendig) abhängig gemacht. Eine Norm ist entweder eine Aussage, die formuliert was sein soll. Oder sie ist eine Erscheinung von Macht, etwas das tatsächlich Geltung entfaltet. Mehrheit verleiht ein gewisses Maß an macht — wie du auch fühlst.
        Die indische Norm, die du beschreibst ist übrigens interessant: sie gilt auch für Abstufungen innerhalb der nativen Bevölkerung, wodurch sich diese Personen selbst unterordnen; es ist ein sehr gradiertes System, keines, dass zwei Klassen schafft.

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      4. „(2) Männer definieren sich – verstehen sich – in beträchtlichem Umfang in Bezug auf Frauen, und dementsprechend in Bezug auf Sex (mit Frauen). Homosexualität ist dann eine beträchtliche Anomalie. Ich glaube, dein Blick ist verkürzt.“

        Und was ist mit bisexuellen Männern?

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      5. „Du sprachst lediglich von schwulen Männern. Was ist mit bisexuellen Männern? Je nach Kulturkreis ist bzw. war deren Zahl beachtlich hoch.“

        Wenn du im gegenwärtigen deutschen Kreis bleibst, ändert die Zahl nichts. Wenn du sie auf andere Zeiten ausdehnst, handelt es sich wahrscheinlich um „Jünglinge“ (etwa griechische Antike), nicht um „Männer die auf Männer stehen“. (By the way, „auf jemanden stehen“ scheint sexistisch. Naja, wem’s gefällt.)

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      6. Das kommt ganz drauf an. Bisexuelle, die sich so bezeichnen, gibt es nicht so viele, das stimmt. Die Zahl derer, die aber real schon sowohl hetero- als auch homoerotische Erfahrungen gemacht oder zumindest entsprechende Fantasien haben, ist aber deutlich höher. Ein interessanter Artikel dazu ist dieser . Die Grenzen sind nicht trennscharf.

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      7. Überflogen.

        „Das kommt ganz drauf an“

        Da stimme ich dir zu. Denk dir das Schalenmodell der Atome. Die Elektronen bewegen sich nicht wirklich auf diesen Bahnen, oder sind an diesen Orten fixiert. Und trotzdem ist das Modell sachdienlich, es beschreibt Wesen und Wirkung ziemlich gut. Versuch ein Schalenmodell der sexuellen Anziehung. Leider geht es nicht um Wäsche und Models.

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  5. Mir fällt grade selbst ein dicker Schnitzer im Text auf. „Manlike“ wird an sich nicht benutzt, irgendwo hab ich das zwar gehört/gelesen, aber was tatsächlich verwendet wird, ist im Normalfall „heterolike“. Das trifft das Problem wesentlich besser.

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  6. Nach deiner Einschätzung sind Männer „inklusiver“ geworden, sie „lassen homosexuelle Männer in ihre Gruppe“ (keine Zitate), bestehen aber auf die Einhaltung der Regeln die für alle von ihnen gelten. Erst Einlass zu begehren, sich dann über die Regeln zu beschweren, ihre Änderung zu beanspruchen, sollte Anlass zum Nachdenken sein.

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      1. „Die generelle Frage ist doch “Wann ist ein Mann ein Mann”? “

        Fühl dich frei, sie zu stellen. Die „objektivste“ Möglichkeit manliness zu bestimmen ist im Gegensatz zu Frauen. Sieh dir männliche Körper, Stimmen, und die entsprechenden Fähigkeiten an. Härte ist ein Merkmal. Dies lässt sich dann auf korrespondierende Psychologie/Persönlichkeitsstruktur übertragen. Kontrast und Exzellenz.

        Das besagt noch nicht, dass manliness gut ist. Für manches ist sie besser geeignet.

        Die Frage im Zusammenhang ist, warum möchte jemand manly sein?

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      2. Das bedeutet, männlich ist alles, was nicht weiblich ist? Und weiblich wäre dann … alles was nicht männlich ist? Da wären wir wieder beim Zirkelschluss.

        Zu deiner Frage: Für mich ist ein Mann, wer sich als Mann fühlt. Selbst wenn er in einem weiblichen Körper steckt.

        Ich gebe aber zu, dass ich anders gedacht habe, bevor ich Transmenschen persönlich kennengelernt habe. Davor bin ich eher von der Definition „Mann wird definiert über Penis und Hoden und Frau wird definiert über Vagina und Brüste“ ausgegangen.

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      3. „Sieh dir männliche Körper, Stimmen, und die entsprechenden Fähigkeiten an. Härte ist ein Merkmal. Dies lässt sich dann auf korrespondierende Psychologie/Persönlichkeitsstruktur übertragen. Kontrast und Exzellenz.“

        Das ist kein Kreiselspiel. Es nimmt Bezug auf zwei unterschiedliche Gruppen. Die Unterschiede sind echt. Ob du Männer nun Männer nennt, oder diese Unterschiede für bedeutsam erklärst sei dir überlassen. Die Unterschiede (Kontrast) sind jedenfalls nicht erfunden.

        Du bist bisexuell. Hat das (klassisch) männliche („maskulin“) für dich eine Bedeutung, und eine andere bei Männern, als bei Frauen? Gleiche Frage für Femininität.

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      4. Hmmm. Keine Ahnung. Ich konnte kein wirkliches Schema finden, wen und warum ich die einen attraktiv finde und andere so gar nicht. Mal so ein paar Beispiele

        Er so

        http://pmcdeadline2.files.wordpress.com/2012/03/izzard__120320182225.jpg?w=275&h=385

        aber auch so (ist auch Eddie Izzard)

        Sie

        Er (ist ein Transmann, nur so als Nebeninfo)

        Sie

        Er

        Er

        Sie

        Er

        Sie

        Er

        Sie

        http://www.rfi.ro/sites/default/files/styles/inside_content/public/articol/2012/08/01/roxana-cocos.jpg?itok=cDH3xRj0

        Muster kann ich gar keins erkennen. Du?

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  7. „Muster kann ich gar keins erkennen. Du?“

    Geringe Zahl. Aber mein Eindruck ist, dass sowohl sehr feminine Frauen fehlen (Rachel Weisz? Attraktiv, aber auch ungewöhnlich.), als auch … „stabile“ Männer (etwa „ruggedly handsome“). Gerade auch Cate ist seltsam (nicht abwertend).

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    1. Was verstehst Du denn unter einem stabilen Mann? Der letzte (Guillaume Delaunay) ist 2 Meter groß und ziemlich breit. Angel Buck hat Muskeln und Stiernacken. Rachel Weisz hätte ich jetzt als sehr weiblich eingeordnet. Maria Ehrich (die mit dem Brautkleid) ebenfalls.

      Aber Du bekommst sogar noch ein paar mehr (sorry, macht mir grad Spaß).

      (die Brünette)

      Mein Eindruck: festgelegt bin ich 0. Warum ich jemanden attraktiv finde, kann ich selbst nicht sagen. Füllige Frauen finde ich oftmals attraktiv, füllige Männer nicht. Bei Männern mag ich meist dunkelhaarige Typen lieber, bei Frauen ist es mir egal. Keine Ahnung, warum. Das sind jetzt so die Unterschiede, die mir ad hoc einfallen.

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      1. „Was verstehst Du denn unter einem stabilen Mann? Der letzte (Guillaume Delaunay) ist 2 Meter groß und ziemlich breit. Angel Buck hat Muskeln und Stiernacken. Rachel Weisz hätte ich jetzt als sehr weiblich eingeordnet. Maria Ehrich (die mit dem Brautkleid) ebenfalls.

        Aber Du bekommst sogar noch ein paar mehr (sorry, macht mir grad Spaß).“

        Don’t be sorry. Enjoy yourself. Da ein System zu finden ist durchaus ’ne nette Sache.

        Stabil im Sinne von konsistent (Gesicht, Form, Ausdruck), und als Wesen gefestigt. Dein 2-Meter Mann hat weibliche Elemente im Gesicht, Disharmonie. Möller ist mir sympathisch, und fällt am ehesten aus deinem „Schema“. (Data ist mir auch sympathisch, fällt aber nicht aus deinem „Schema“.) Der Mann über „Elle“ ist relativ gutaussehend, hat feminine Züge (die aber nicht in Disharmonie enden). „Elle“ hat im Gesicht – Gesichtsausdruck – gewisse Ähnlichkeit zu Cate. Die Frauen haben einen männlichen Touch, vor allem Miss Zwei-Teiler.

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      2. Das Hrithik Roshan, ein bekannter Bollywood-Schauspieler. „Elle“ ist Ashley Graham, ein bekanntes Plus Size-Model. Insofern … ich kann dir deine Frage echt nicht beantworten. Ich habe den Eindruck, nicht allzu sehr zwischen „männlich“ und „weiblich“ zu differenzieren. Allerdings ist mir grad unklar, wo Guillaume (der 2 Meter Mensch, hässlich, aber trotzdem attraktiv, oberer Post unten) „weibliche“ Züge hat. Aber vielleicht fällt es mir nicht auf …

        Du hast „ein Schema“ erkannt? Würde mich interessieren.

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      3. Gui, schwer zu sagen, ich denke es sind die Augenpartien, der Mund, und womöglich die Wangenknochen. Wir müssten die Gesichter vermessen, um das genau zu fassen. (Es ist nicht schlecht, dass du zwischen Schönheit und Attraktivität differenzierst. Gesichter spiegeln mehrere Facetten wieder.)

        Du hast keine „Schema“, das immer die selbe Form hervorbringt. (Und es sind Bilder, die du im Moment ausgewählt hast.) Meine grundsätzliche Auffassung, ist die das Menschen unterschiedliche, einander widersprechende – also widerstreitende – Bedürfnisse haben, die von unterschiedlichem Gewicht sind („personal disunity“). Insofern ist es nicht überraschend, wenn jemand Mischungen mag. Wie zuvor gesagt, scheinst du ruggedly handsome men und feminine Frauen so gut wie gar nicht zu wollen. Das mag dem Moment geschuldet sein. Mir scheint es aber plausibel, dass es deine eigene Persönlichkeit widerspiegelt. Das hat den Klang einer Leerformel. Deine Präferenz hier ist aber eine Merkmalskombination, die Idealtypen (Archetypen) meidet. Ich kenne dich erst seit kurzem. Noch kannst du besser ersehen, ob das dir entspricht. — Wie wichtig ist dir sonst Echtheit, Reinheit, Essentielles, und Perfektion?

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      4. Wahrscheinlich hast Du sogar recht: Augen, Wangenknochen, Wangenbereich, Mund, ja, da bestehen gewisse Ähnlichkeiten. Bedeutet dann aber, dass ich offensichtlich ähnliche Präferenzen / Attraktivitätsmerkmale bei Männern wie Frauen habe. Das würde deine ursprüngliche Frage dann beantworten.

        So prinzipiell: Jemand wie Brad Pitt oder Jonny Depp ist ja auch kein „ruggedly handsome men“ und trotzdem sehr beliebt (mir gefallen beide nicht).

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      5. „Bedeutet dann aber, dass ich offensichtlich ähnliche Präferenzen / Attraktivitätsmerkmale bei Männern wie Frauen habe.“
        In einer ersten Betrachtung, ja. Wenn du die Möglichkeit hast, vergleich das mit anderen bisexuellen Frauen. Einige sollten die charakteristischen Vorteile von Männern bzw. Frauen schätzen.

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      6. „Vielleicht sollte ich doch in Zukunft eher pansexuell sagen. War mir nur bisher sehr ungewohnt und hatte für mich einen merkwürdigen Beiklang.“

        Just call it „very sexual“. „Pansexual“ reminds of pans, and Peter Pan. That makes it rather unsexy. Also, try „discriminating taste“.

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      7. „Neeee. Wie kommst Du denn darauf? Das klingt so, als würd man alles bespringen, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. “

        Nope. Du magst Essen. Eine große Vielfalt an Essen. Bist hungrig. Hast aber große Selbstbeherrschung. Allerdings ändert es in der Tat die Dynamik, wenn in Betracht kommt, dass man nascht, oder vernascht wird.

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      1. Unmittelbar ging es – bisher – um äußerliche Erscheinung. Und das es (weiblicher) Romantik entspricht, einen echten Mann zu wandeln/bezaubern, ist ein Teil der Erklärung. Männer haben sowohl ein Interesse an dem Geld, als auch daran Frauen zu verstehen. „Ruggedly handome“ verstehe ich übrigens – vereinfacht – als Kombination von Rauhheit und männlicher Eleganz (Härte + gentleman),

        Interessant in der Reihe womöglich Redford, wobei ich seine Filme kaum kenne, abgesehen von „Die Festung“, wenn das Teil so heißt.

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      2. @Stephan:
        Clint Eastwood (guck dir ruhig die ganze Bildserie an – ein hübscher Kerl war er mal früher) also, der männlichste Mann, der dir einfällt. Rein vom Aussehen her ist er sicherlich nicht männlicher als Ralph Möller oder gar der – sorry, Margret – hässliche 2m-Mann, an dem ich überhaupt nichts Weibliches erkennen kann, nicht mal mit zwei zugedrückten Augen. Wenn, dann ist es das Verhalten, das Clint Eastwood in Filmen an den Tag legt, das dir übermäßige Männlichkeit vorgaukelt, oder seine permanent zusammengekniffenen Augen (aber das kann ich auch – macht mich das dann männlich?).
        Und seit wann ist „ungewöhnlich“ gleichbedeutend mit „nicht feminin“? Ja, mag sein, Rachel Weisz ist nicht so gigaweiblich, wie die da: http://richestcelebrities.org/wp-content/uploads/2014/11/Miranda-Kerr-Net-Worth-660×330.jpg . Immerhin verfügt sie über sowas wie ein Kinn, im Gegensatz zu Miranda Kerr. Aber sie hat trotzdem ein sehr feminines Gesicht im Vergleich zu den meisten Frauen, die einem auf der Straße entgegenkommen.

        Und ja, ich sehe es auch so: die meisten Männer, die von Frauen als gutaussehend empfunden werden, würdest DU, @Stephan, sicher als „feminin“ bezeichnen: Ryan Reynolds, Ryan Gosling, Channing Tatum, Chris Hemsworth, David Beckham, etc. Wer von denen da: https://www.google.at/search?q=natalie+portman&biw=1304&bih=668&source=lnms&tbm=isch&sa=X&sqi=2&ved=0ahUKEwiEqeLB7pDMAhWCvBoKHX6XDMAQ_AUIBigB#tbm=isch&q=sexiest+man+alive ist hier sonderlich maskulin? Der Einzige, der mir einfällt, auf den viele Frauen stehen, der keine irgendwie „femininen Züge“ hat (obwohl er auch rein vom Gesicht her nicht hypermaskulin ist), ist Jason Statham.

        Ich selber finde übrigens auch Männer attraktiver, die weniger maskulin sind. Körperlich gerne. Ich mag ordentliche, ohne Anabolika und HGH gewachsene Muskeln lieber als die schlanken Körper, die momentan so in Mode sind. Aber das Gesicht gefällt mir besser, wenn es nicht so hypermaskulin ist. Jason Statham wäre absolut nicht mein Fall. Und ich bin heterosexuell, und habe mich noch nie zu einer Frau hingezogen gefühlt. So gesehen …

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      3. Ja, das fiel mir eben auch auf. Was bitte ist an Mister Depp, Mister Pitt oder Mister Ledger jetzt extrem männlich? Sogar der „50 Shades of Grey“-Mann (der Name fällt mir grad nicht ein) ist ja nicht irgendwie übermäßig männlich. Und Robert Pattinson auch nicht. Und der ist ausgemachter Frauenschwarm (gefallen mir allerdings alle nicht und ich könnt gar nicht sagen, warum)

        Oh, da brauchst du dich nicht zu entschuldigen :-). Guillaume IST hässlich, da hast Du völlig recht. Ich finde ihn dennoch ziemlich (sexuell) attraktiv. Da differenziere ich. Schöne Menschen kann ich auch nur schön finden, nicht sexuell attraktiv. Wobei Hrithik Roshan und Lee Pace wieder beide ziemlich schön sind. Cate Blanchett find ich auch schön (und attraktiv), wenn vielleicht nicht ganz klassisch. Wie gesagt, ich hab keine Ahnung, warum ich den/die eine/n gut finde und warum andere nicht. Augen, Wangenknochen, Wangen, Mund spielen aber wahrscheinlich eine Rolle. Ich habe aber für mich den Eindruck, dass meine Kriterien tatsächlich nicht sind „hypermännlich und hyperweiblich“ sondern ich tatsächlich ähnliche Kriterien bei allen Geschlechtern habe. So ist z. B. Eddie Izzard nur 1,70 und Gwendoline Christie über 1,90. Und beide wären in einem „Ranking“ -) meine absoluten Favoriten.

        Wie ist das denn bei dir als heterosexuelle Frau, shark? Würde mich generell interessieren, auch bei anderen Lesern hier, egal ob hetero, homo, bi, pan. Was definiert ihr denn als männlich7weiblich? Und was als attraktiv?

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      4. Ich bin schon relativ oberflächlich, was das betrifft, muss ich gestehen. Alle Männer, die ich bisher wirklich sexuell anziehend fand, waren in meinen Augen auch körperlich attraktiv (wobei ich die typischen Hollywood-Sexsymbole wie eben Brad Pitt und George Clooney nicht so gutaussehend finde, wie alle tun, aber gut). Ein Schema habe ich schon irgendwie. Ich bevorzuge fein geschnittenere Gesichter, ich mag lange Haare, und Bärte und übermäßige Körperbehaarung gefallen mir nicht. Eine muskulöse Figur ist keine Voraussetzung, dass ich jemanden attraktiv finde, aber es gefällt mir wie gesagt schon besser, als ein schmaler oder gar übergewichtiger Körperbau. So viel zur Optik. Natürlich achte ich auch auf die Stimme. Dass ein Mann mir sympathisch sein muss, damit ich ihn anziehend finden kann, brauche ich nicht zu erwähnen 😀
        Beispiele … hmmm … Tom Hiddleston, Jake Gyllenhaal (aber wirklich nur mit längeren Haaren – siehe „Prisoners“; ein sehr guter Film, übrigens), hm, Chris Hemsworth hat auch was (aber der darf den Mund nicht aufmachen *fg* – seine echte Stimme klingt … doof), ok, Jason Momoa ertrage ich sogar mit ein bisschen Bart (aber eher wie in „Conan“, als in „Game of Thrones“ ^^), und so weiter. In diese Richtung eben.

        Und bei Frauen fehlt die sexuelle Komponente, aber rein von ästhetischer Seite habe ich keinen bestimmten Typ. Wobei ich korpulente Frauen (bzw. deren Körperbau) nicht so schön finde, wie schlanke oder athletische (eben wie bei Männern), das gebe ich zu. Die Größe ist mir (wie bei Männern übrigens) egal. Mir gefallen Frauen wie Natalie Portman, Diane Kruger, Jennifer Connelly (allerdings finde ich sie mittlerweile wirklich zu dünn), Jessica Biel, Gillian Anderson, Rachel Weisz, etc. Und weil ich sie einfach so beeindruckend und toll finde, würde ich noch Sigourney Weaver nennen.

        Ja, die Kriterien sind bei mir auch irgendwie ähnlich. Wobei es natürlich Ausreißer gibt.

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      5. Natalie Portmann ist auch schön. Ob ich die attraktiv fände, weiß ich gerade nicht.

        Bärte gefallen mir sogar. Bei Männern :-). Dafür gefallen mir, wie gesagt, füllige Männer eher nicht, Frauen schon. Das ist ein bisschen sexistisch, indeed …

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      6. Ach, was ich als „männlich“ und „weiblich“ definiere?
        Hmmm … rein optisch würde ich sagen, dass „typisch männlich“ ein Gesicht mit ausgeprägten Gesichtszügen, einem kräftigen, kantigen Kinn, prominenten Brauen und einem eher schmäleren Mund ist. Die Figur natürlich breitschultrig, schmalhüftig und größer als durchschnittlich weiblich.
        Als „typisch weiblich“ würde ich weiche, weniger kräftige Gesichtszüge, ein kleines Kinn, große Augen, volle Lippen, schmale Schultern und ein breites Becken bezeichnen, sowie eine geringere Körpergröße.
        In Wahrheit entspricht nur kaum jemand diesem „Ideal“ (und ich persönlich finde es auch nicht schön, ehrlich gesagt).
        Und charakterlich lege ich mich überhaupt nicht fest. Mag sein, dass im Durchschnitt die Interessen und Wesenszüge bei Frauen und Männern etwas unterschiedlich sind, aber was hat denn das einzelne Individuum von diesem Wissen? Was verändert es für den Einzelnen? Warum der Drang, immer mehr Unterschiede zwischen den Geschlechtern, bzw. allgemein zwischen den Menschen zu finden, um eine verschwörerische Umerziehung zu verhindern (die laut Biologisten doch ohnehin nicht funktionieren dürfte)? Die David Reimer-Geschichte ist nun schon eine Weile her, und hat sich bisher nicht wiederholt. Ich weiß nicht, warum Maskulisten immer wieder darauf hinweisen und immer wieder darauf herumreiten, als DAS Beispiel für die Bosheit des Gender-Feminismus. Sicher, rein medizinisch müssen Unterschiede gemacht werden. Medikamente wirken bei Frauen oft anders, als bei Männern und Krankheitssymptome äußern sich anders. Aber in diese Richtung wird seltsamerweise weniger geforscht. Stattdessen werden lieber halbgare psychologische Studien gemacht, die dann von EvoChris bereitwillig auf den Blog gestellt werden.
        Abschließend kann ich nur sagen, dass für mich männlich ist, wer sich männlich fühlt, und weiblich, wer sich weiblich fühlt. Ganz egal, welche Chromosomen und Geschlechtsteile er/sie besitzt. Wie jemand anderer sich definiert, ist nicht meine Sache. Kritisch wird es, wenn er/sie versucht, mich zu definieren und in Rollen zu stecken.

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      7. ich habe vor einiger zeit den Artikel eines Atrraktivitätsforschers gelesen (wenn ich jetzt bloß noch auf den Namen käme, muss gleich suchen). Da ging es darum, dass zu seiner großen Überraschung bei Frauen wie Männern sehr ähnliche Schönheitsmerkmale gelten – für das Gesicht. Sehr stark ging es wohl um Wangenknochen und auch um ein ausgeprägtes Kinn, sowie die Augenform und ein schmaleres Gesicht.

        Die David Reimers-Sache finde ich sehr schwierig. Weil tatsächlich seine gesamte Familie depressiv war, der „normale“ Zwillingsbruder sich sogar vor David umgebracht hat und dessen Selbstmord eventuell v. a. eine Reaktion auf den Tod des Bruders war. Das ändert natürlich nichts daran, dass solche Experimente unmenschlich sind.

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      8. Auf den Artikel bin ich gespannt.

        Ja. Solche Experimente sind in der Tat grausam. Wobei David Reimers Fall ja sicher nicht der einzige war. Wenn ich an die vielen Fälle denke, wo das Geschlecht nicht eindeutig war, wo auch eher etwas, öhm, weggeschnitten wurde, statt zu sehen, in welche Richtung sich das Kind entwickelt. Ist auch nicht das Gelbe vom Ei, aber diese Kinder wurden trotzdem nicht alle depressiv. Vielleicht deswegen, weil sie nicht von irgendeinem irren Sexualwissenschaftler „begleitet“ werden.
        Ich bin jedenfalls allgemein dagegen, ein Kind bewusst in eine gewisse Richtung zu erziehen, statt es nur in seiner Wahl zu unterstützen. Aber wenn man das sagt, ist man gleich wieder ein Genderist und ein Gleichmacher.

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      9. V. a. hatte Money eine völlig verblödte Vorstellung von weiblich und männlich und zwang die Kinder dazu, eine Art Sexspiel auszuführen, wobei David unten liegen sollte und „passiv“ sein, sein Zwillingsbruder oben liegen und „aktiv“ sein. Bei sowas kriegt man die Krätze.

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      10. Tessa:

        „Wenn, dann ist es das Verhalten, das Clint Eastwood in Filmen an den Tag legt, das dir übermäßige Männlichkeit vorgaukelt, oder seine permanent zusammengekniffenen Augen (aber das kann ich auch – macht mich das dann männlich?).“

        Hm, vielleicht wenn ich ein Auge zudrücke.

        Das beiseite, es geht um „ruggedly handsome“. Die Masse eines Möllers ist da eher hinderlich (den ich trotzdem als Anomalie in Margrets Schema bezeichnet habe). Irgendwo hier habe ich von Rauhheit + gentlemanliness, sowie männlicher Eleganz gesprochen. Es handelt sich um eine Variante von „manliness“, eine die ich nicht als „übermäßig“ auffasse.

        Weisz, yeah, sie ist komplex. Und weder denke ich, dass sie keine bedeutenden femininen Züge hat, noch habe ich das gesagt. Um ihr Gerechtigkeit zu tun, ich wiederhole, dass ich sie attraktiv finde. Was auch mit femininer Intelligenz zu tun hat. Ihrer.

        „Und ja, ich sehe es auch so: die meisten Männer, die von Frauen als gutaussehend empfunden werden, würdest DU, @Stephan, sicher als “feminin” bezeichnen“

        Whow, Tessa. Nicht übertreiben. Ich hab den Befund, dass Frauen einen femininen Touch mögen nicht in Frage gestellt. Women like warriors, who are also lovers. (Ein Teil dürfte der Rollenzuteilung in Filmen geschuldet sein. Ich hab keine Ahnung, ob die konstant ist, historisch gesehen: welcher – optische – Typ Mann also inhaltliche Rollen bekommen hat.) By the way, Butler und Kirk fallen aus dem femininen Touch. Und das unterstreiche ich: femininer Touch. Die Männer sind grundsätzlich – optisch – keine Mädchen. Noch sind sie es im Verhalten. Wobei Law der komplexeste Fall ist. Is Law an exception to the rules?

        „Ich mag ordentliche, ohne Anabolika und HGH gewachsene Muskeln lieber als die schlanken Körper, die momentan so in Mode sind.“ Kindchenschema, und runaway competition. Wo wir die Sache gerade ausdehnen, es ist ziemlich plausibel, dass Männer (in Bezug auf „Kollegen“) eine andere Männlichkeit/manliness bevorzugen als Frauen. — Wie wichtig sind dir Echtheit, Natur, und Essentielles, Tessa?

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      11. „Warum der Drang, immer mehr Unterschiede zwischen den Geschlechtern, bzw. allgemein zwischen den Menschen zu finden, um eine verschwörerische Umerziehung zu verhindern (die laut Biologisten doch ohnehin nicht funktionieren dürfte)?“

        Oh, please. Das ganze Umverteilungssystem beruht auf Gleichheit. Dementsprechend wollen die einen „immer mehr Gleichheit finden“, bzw, (böse) Einflüsse die Gleichheit beseitigen. Es findet sich noch das Lippenbekenntnis zur „equality of opportunity“. Nur mit der Annahme der Gleichheit kann dann von „inequality of outcomes“ auf „inequality of opportunity“ geschlossen werden, und können entsprechende Kompensationen erzwungen werden. Beinahe die gesamte Frauenförderung beruht darauf. (Argumente demokratischer Repräsentation und dergleichen sind gering.) — In sinnvolleren Bahnen, lässt die Kenntnis von Unterschieden eine bessere Anpassung von Unternehmen, Einrichtungen, und Gruppen an die echten Bedürfnisse von Frauen und Männern möglich werden.

        Sofern die Gleichheitsannahmen falsch sind, werden zudem gewaltige Ressourcen auf Gleichstellung verschwendet (ua sinnlose Umerziehungsversuche). Ohnehin wird in die Freiheit der Bürger eingriffen, dann noch mehr ohne Rechtfertigung. Was hat dich denn da geritten?

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      12. „Tessa:“

        Mich würde interessieren, wie du auf die Idee kommst, mich „Tessa“ zu nennen. Ich würde es bevorzugen, wenn du ganz einfach meinen Nicknamen verwenden würdest, dazu ist er ja da, und nicht irgendeinen beliebigen Frauennamen, der dir gerade einfällt. Ich denk mir ja auch nicht irgendwas für dich aus.

        „Hm, vielleicht wenn ich ein Auge zudrücke.“

        Eher nicht.

        „Das beiseite, es geht um “ruggedly handsome”. Die Masse eines Möllers ist da eher hinderlich (den ich trotzdem als Anomalie in Margrets Schema bezeichnet habe). Irgendwo hier habe ich von Rauhheit + gentlemanliness, sowie männlicher Eleganz gesprochen. Es handelt sich um eine Variante von “manliness”, eine die ich nicht als “übermäßig” auffasse.“

        Was? Muskeln, das ultimativ Männliche, ist nicht männlich, nicht „ruggedly handsome“ im Gegensatz zu zusammengekniffenen Augen, oder wie soll ich das verstehen?

        „Weisz, yeah, sie ist komplex. Und weder denke ich, dass sie keine bedeutenden femininen Züge hat, noch habe ich das gesagt. Um ihr Gerechtigkeit zu tun, ich wiederhole, dass ich sie attraktiv finde. Was auch mit femininer Intelligenz zu tun hat. Ihrer.“

        Du hast gesagt, dass sich auf Margrets Liste keine besonders femininen Frauen befinden.

        „Whow, Tessa. Nicht übertreiben. Ich hab den Befund, dass Frauen einen femininen Touch mögen nicht in Frage gestellt. Women like warriors, who are also lovers. (Ein Teil dürfte der Rollenzuteilung in Filmen geschuldet sein. Ich hab keine Ahnung, ob die konstant ist, historisch gesehen: welcher – optische – Typ Mann also inhaltliche Rollen bekommen hat.) By the way, Butler und Kirk fallen aus dem femininen Touch. Und das unterstreiche ich: femininer Touch. Die Männer sind grundsätzlich – optisch – keine Mädchen. Noch sind sie es im Verhalten. Wobei Law der komplexeste Fall ist. Is Law an exception to the rules?“

        Nein, du hast nur impliziert, dass es an Margrets Bisexualität liegen könnte, dass sie evtl. auf weniger männliche Männer steht. Und das stimmt schlicht nicht. Kirk? Welcher Kirk? James T.? Und niemand hat behauptet, dass es keine Ausnahme von der Regel gibt, bzw. dass alle Frauen überall auf der Welt dasselbe schön finden. Und gerade Jude Law (den meinst du doch) würde ich als „feminin“ einstufen. Dass sie keine „Mädchen“ sind, ist ja wohl klar. Die meisten Frauen sind heterosexuell und stehen nicht auf „Mädchen“. Aber durchaus auch nicht auf hypermaskuline Mannesmänner eben.

        „Kindchenschema, und runaway competition. Wo wir die Sache gerade ausdehnen, es ist ziemlich plausibel, dass Männer (in Bezug auf “Kollegen”) eine andere Männlichkeit/manliness bevorzugen als Frauen. — Wie wichtig sind dir Echtheit, Natur, und Essentielles, Tessa?“

        Ich verstehe ehrlich gesagt gerade nicht, was du hier von mir wissen willst. Ich finde deine letzten Sätze relativ … zusammenhanglos. Oder ich verstehe deinen Humor nicht. Meinst du, dass Männern „Echtheit, Natur und Essentielles“ bei anderen Männern wichtig sind? Vielleicht im Gegensatz zu Frauen? Oder meinst du, dass Muskeln nicht „echt“ und „natürlich“ sind? Nachdem du meinen Satz über Muskeln zitiert hast? Ich kann dir nicht folgen.

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      13. „Nein, du hast nur impliziert, dass es an Margrets Bisexualität liegen könnte, dass sie evtl. auf weniger männliche Männer steht. “

        Ich glaube ehrlich gesagt auch, die Zahl der Frauen, die heute auf Clint Eastwood steht, dürfte recht überschaubar sein. Hast Du kein aktuelleres Beispiel, steven? „Hypermaskulin“ scheint mir nicht angesagt zu sein (wobei ich eh bezweifle, dass Eastwood da drunter fällt).

        Ich selbst habe eh was anderes sagen wollen, nämlich, dass mich z. B. die Größe und Kraft einer Gwendoline Christie genauso anzieht wie die mancher Männer und andersrum mir kleine Männer genauso gefallen können. Ob es an meiner Bisexualität liegt, weiß ich nicht. Ist mir auch gar nicht so wichtig. So am I. Ich gehe aber davon aus, dass es nicht der Fall ist, weil ich eben auch bei Heterofrauen nicht feststellen kann, dass „hypermaskulin“ super ankommt.

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      14. „Oh, please. Das ganze Umverteilungssystem beruht auf Gleichheit. Dementsprechend wollen die einen “immer mehr Gleichheit finden”, bzw, (böse) Einflüsse die Gleichheit beseitigen. Es findet sich noch das Lippenbekenntnis zur “equality of opportunity”. Nur mit der Annahme der Gleichheit kann dann von “inequality of outcomes” auf “inequality of opportunity” geschlossen werden, und können entsprechende Kompensationen erzwungen werden. Beinahe die gesamte Frauenförderung beruht darauf. (Argumente demokratischer Repräsentation und dergleichen sind gering.) — In sinnvolleren Bahnen, lässt die Kenntnis von Unterschieden eine bessere Anpassung von Unternehmen, Einrichtungen, und Gruppen an die echten Bedürfnisse von Frauen und Männern möglich werden.“

        Ähm, Frauenquoten sehe ich auch kritisch. Allerdings kann man bei einer Frauenquote von 30% nicht von Gleichmacherei reden. „Gleichmacherei“ bedeutet 50/50. Und ich sehe diese Frauenquote auch nur in öffentlichen Stellen (wo sie eventuell besteht, weil ansonsten immer Freunderlwirtschaft betrieben wird), und nicht in der Privatwirtschaft. Nicht bis jetzt. Da ist nur Chancengleichheit verlangt. Und das ist keineswegs zu viel verlangt, oder?
        Und was sind denn die „echten Bedürfnisse von Frauen und Männern“?
        Und nein. Absolut nicht. Wie gesagt. Die durchschnittlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen sagen nichts über die einzelnen Individuen aus. NICHTS. Noch mal: was hat der Einzelne davon, dass durchschnittlich eher Frauen etwas mit Menschen machen wollen, und Männer mit Dingen?
        Und vor allem: wo hört das auf? Durchschnittlich findet man auch bei den verschiedenen Ethnien verschiedene Talente. Wahrscheinlich gibt es diese Unterschiede auch zwischen Links- und Rechtshändern, großen und kleinen Menschen, et cetera. Aber, noch mal: was hat das Individuum von diesem Wissen?
        Was ist so schlimm daran, schlicht Chancengleichheit bereitzustellen? Geschlechtsblindheit? Gleiche Anforderungen für alle? Ohne ständig nach Unterschieden zu suchen, die, nochmal, für das Individuum überhaupt keine Rolle spielen?

        „Sofern die Gleichheitsannahmen falsch sind, werden zudem gewaltige Ressourcen auf Gleichstellung verschwendet (ua sinnlose Umerziehungsversuche). Ohnehin wird in die Freiheit der Bürger eingriffen, dann noch mehr ohne Rechtfertigung.“

        Das ist es was ich meine. Welche „Umerziehungsversuche“? Sprichst du vom Girl’s Day? Oder davon, in der Schule stillsitzen zu müssen und nicht wie ein angeblich ach so typischer Junge herumrennen und raufen (als hätten das unsere Väter und Großväter in den 20-ern bis 60-ern, wo von den Genderstudies noch keine Rede war, nicht auch müssen; als hätten sie nicht teilweise drakonische Strafen bekommen, wenn sie es nicht taten, statt eines Integrationslehrers, der sich extra um ihre besonderen Bedürfnisse kümmerte)? Oder vom Binnen-I? Oder davon, dass man Genderstudies studieren kann, wenn man will? Oder von den Ampelweibchen?

        „Was hat dich denn da geritten?“

        Es fällt dir schwer, sachlich zu bleiben, nicht wahr?

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      15. Du: „Ähm, Frauenquoten sehe ich auch kritisch. Allerdings kann man bei einer Frauenquote von 30% nicht von Gleichmacherei reden. “Gleichmacherei” bedeutet 50/50. “

        Sieh dir die „Gleichstellungsbeauftragte“ an, als Institution. In unzähligen Behörden (Kommunen, Gerichten, etc.) und Unternehmen gibt es die. Sieh dir die Ministerien an. Das Frauenministerium (+ „Familie“) ist ein solches, das Arbeitsministerium nimmt teils ähnliche Gestalt an. Sieh dir den Anpassungsdruck an, der auf der Wirtschaft liegt („vorauseilender Gehorsam“). (Das ist nur unterhalb der EU-Ebene) Sieh dir das Problem der Rechtsunsicherheit an (etwa AGG), und die Einschränkung der Privatautonomie. Betrachte das „Lohngleichstellungsgesetz“, und Dokumentationspflichten. Wirf einen Blick auf Universitäten, in denen eine Quote von 40 zu 60 hingenommen, bzw gewollt wird, um „leaking pipes“ auszugleichen. (Wenn durchschnittliche Männer weniger Interesse an oder Fähigkeit zu studieren haben, in Ordnung. Die Annahmen und das Ziel – Parität – sind aber vorgeblich anders.) Betrachte staatliche Initiativen zu „Diversity“. Die Übernahme des „equal pay day“ in die Politik. Untersuch die Zahl von Frauenorganisationen (z.b. Bund der Unternehmerinnen). Dogmatisch, führ dir das Test Achats Urteil (Unisex-Tarife) vor Augen, das wirtschaftlich vollkommen widersinnig ist, und eine Fiktion der Gleichheit zum allgemeinen Rechtsprinzip erhebt. All das bedeutet Kosten („Wohlfahrtsverlust“), das meiste interveniert.

        Und das ist in der Tat „Gleichmacherei“ (die Beschreibung findest sich im Text; Definition ist willkürlich). Man verwandelt alle Unternehmen einer Gattung in solche mit 30/70, was ein anderes Wesen kreiert. Pluralistisch macht es nur Sinn, Unternehmen zuzulassen, die 100% männlich, 100% weiblich, und sonst zusammengesetzt sind. Ich würde gerne rein weibliche Unternehmen sehen. Das wäre sehr interessant, wirtschaftlich, moralisch, „menschlich“ und ästhetisch. (Der Eingriff in Freiheit/Eigentum wäre zudem geringer. Daher würde ich eine staatliche Förderung, bzw. die Verwandlung einzelner staatlicher Unternehmen in solche in Erwägung ziehen.) Das gilt auch für reine Männerunternehmen, wobei mir Ästhetik und Eleganz ferner erscheinen. Sphären, Organisationen zu schaffen – zu befehlen – die „für alle sind“, nimmt entweder an, dass alle gleich sind, dass sie keine konfligierenden Präferenzordnungen haben, oder es akzeptiert Verlust, nicht nur den von Exzellenz. Indem Umgebungen geschaffen werden, die für keinen zu unangenehm sind, werden Umgebungen verhindert, die hervorragend sind (Spezialisierung verboten). Als einfaches Beispiel: Männer und Frauen die „sexistisch“/“traditionell“/“stereotyp“ sind, können kein solches Gefüge schaffen und behalten, eine solche „work environment“ wäre „hostile“ für Feministin X. Stell dir vor man würde im privaten Bereich verordnen, dass alle Gruppen (Zeitschriften, Etablissements,…) für Männer und für Frauen gleich angenehm sein müssen. Oder für alle Religionen, Ethnien, etc. Wenn Männer (und Frauen) ein paar Flugzeuge wollen, in denen es nur Stewardessen gibt, ist das die Sache der Beteiligten, nicht des Staates (im gegenwärtigen Recht ist es Sache des Staates).

        „Es fällt dir schwer, sachlich zu bleiben, nicht wahr?“

        Eher weniger. (Denk es dir als eine charmante Mischung aus Arroganz, Humor, und Respekt.) Eine Quote von 30/70 nimmt an, dass gleiche Chancen zu 30/70 Ergebnis führen würden (was impliziert, dass Fähigkeiten&Interessen zu 30/70 gleich sind). Das ist eine Betrachtung, und eine Regelung auf der Ebene der Gruppen, im Reich der Statistik. Das zu verkennen ist … irritierend. Ich hab nach einem respektvollen Wort gesucht, weil mir deine Antwort sehr sympathisch ist. Sie ist nuanciert; die anderen Gründe sind weniger offensichtlich.
        Was offensichtlich ist, ist das Gesetz, ist der Rahmen der grundlegenden Anschauung, sowie das Ziel. Im Wortlaut: „Ziel des Gesetzes ist es, den Anteil von Frauen an Führungspositionen signifikant zu verbessern und letztlich eine Geschlechterparität [50/50] herzustellen.“ – http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=88098.html

        Falls du „Tessa“ noch ernstlich schlimm findest, lass es mich wissen, und ich werde ich dich nicht mehr so nennen. (Aber auch nicht „shark“, weil es dir nicht entspricht.)

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      16. @Stephan:

        Sieh dir die “Gleichstellungsbeauftragte” an, als Institution.[…]

        Ich sehe, wie es in der Realität ist. Ich sehe, dass Feminismus, Maskulismus, Gleichmacherei etc. kaum eine Rolle im täglichen Leben spielen. Es gibt Ungerechtigkeiten wie etwa die, dass Beschneidung nur bei Mädchen verboten ist und es bei Buben anscheinend wichtiger ist, religiöse Riten zu verteidigen (zumindest hier – von Amerika fange ich lieber gleich nicht an zu sprechen), als ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit zu wahren. Oder etwa den Bereich Väterrechte. Oder auch die einseitige Wehrpflicht in Österreich. Usw. Alles Themen, die einer Änderung bedürfen. Und all das sind Themen, die Gleichmacherei sogar benötigen.

        Denk es dir als eine charmante Mischung aus Arroganz, Humor, und Respekt.

        Respekt sehe ich hier eher weniger. Und „charmant“ oder „humorvoll“ finde ich das auch nicht. Würde ich einen „persönlichen“ Umgang wollen, würde ich keinen Nicknamen verwenden und als Avatar ein Foto von meiner Person hochladen. Arroganz finde ich sogar ausgesprochen unsympathisch. Welchen glaubwürdigen Grund hast du, mir gegenüber arrogant zu sein? Ich kenne dich nicht. Du kennst mich nicht. Es ist nicht zielführend, gegenüber einer völlig unbekannten Person im Internet arrogant zu sein, überhaupt gegenüber einer Person, die einem nichts getan hat, sondern eher anmaßend. Um mal selber unsachlich zu sein: Was versprichst du dir davon? Niemand wird vor lauter Ehrfurcht erstarren und sich denken: „Boah, geiler Typ <3" 😉

        Eine Quote von 30/70 nimmt an, dass gleiche Chancen zu 30/70 Ergebnis führen würden (was impliziert, dass Fähigkeiten&Interessen zu 30/70 gleich sind). Das ist eine Betrachtung, und eine Regelung auf der Ebene der Gruppen, im Reich der Statistik. Das zu verkennen ist … irritierend. Ich hab nach einem respektvollen Wort gesucht, weil mir deine Antwort sehr sympathisch ist. Sie ist nuanciert; die anderen Gründe sind weniger offensichtlich. Was offensichtlich ist, ist das Gesetz, ist der Rahmen der grundlegenden Anschauung, sowie das Ziel. Im Wortlaut: “Ziel des Gesetzes ist es, den Anteil von Frauen an Führungspositionen signifikant zu verbessern und letztlich eine Geschlechterparität [50/50] herzustellen.” – http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=88098.html

        Wo habe ich das denn verkannt? Es ist relativ realistisch, dass die Interessen etwa 70:30 verteilt sind. Frauen und Männer sind nicht so unterschiedlich, wie du anscheinend denkst.
        Vielfach ist es wirklich so, dass ein Mann etwa dem Sohn seines Freundes den Weg in die Führungsposition ebnet. Oder sind dir Burschenschaften ein Begriff? Das geht natürlich auch auf Kosten von wirklich kompetenten Männern, die nichts mit diesen Seilschaften am Hut haben. Darum halte ich Quoten ja auch für den falschen Weg, und einen (unter anderem geschlechts-)blinden Bewerbungsbogen für erheblich besser.
        Diese Geschlechterparität in Führungspositionen ist momentan noch eine Utopie (aber wer weiß, was in 100 Jahren ist), und darum wird auch nicht mal versucht, sie umzusetzen. Ein Ziel können sie sich ja gerne setzen, aber umgesetzt wird es trotzdem von den Menschen (oder auch nicht). http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/frauenquote-gleichstellung-hiesse-50-50/11036820-2.html Wovor fürchtest du dich also? Dass bald 50/50 Stewards/Stewardessen in Flugzeugen arbeiten? Bei amerikanischen Fluglinien habe ich das teilweise schon erlebt. War völlig in Ordnung. Die Stewards waren wesentlich netter zu mir, als die Stewardessen 😉

        Falls du “Tessa” noch ernstlich schlimm findest, lass es mich wissen, und ich werde ich dich nicht mehr so nennen. (Aber auch nicht “shark”, weil es dir nicht entspricht.)

        Noch mal: es ist anmaßend von dir, zu meinen, du wüsstest, was mir, einer völlig unbekannten Person, entspricht, und was nicht. Streng genommen weißt du nicht mal, ob ich wirklich weiblich bin. Natürlich, ich habe es erwähnt. Aber ansonsten hast du keinerlei Information über meine Person. Ich nenne dich auch nicht Karl, weil ich denke, dass du wie ein Karl schreibst, darum erwarte ich von dir, mir auch keinen random Frauennamen zu geben. Auch keinen Nicht-Random-Frauennamen. Einfach überhaupt keinen, den du mir gibst, sondern den, den ich dir zur Verfügung stelle. Wenn du das nicht schaffst, dann werde ich mich fortan einfach nicht mehr von dir angesprochen fühlen. „Du“s gibt es hier ja dummerweise viele – du könntest jeden meinen, und wir sind ja nicht bei den Marines, wo der Drill Seargent den Rekruten Kosenamen verpasst.

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      17. „Oder etwa den Bereich Väterrechte. “

        Das allerdings ist ein Bereich, in dem auch oft extrem dramatisiert wird. Tatsächlich entscheiden Familiengerichte in den allermeisten Fällen so, wie es auch zuvor in der Ehe war. Bedeutet, wenn der Vater täglich 11 Stunden gearbeitet hat und jedes zweite Wochenende auf Dienstreise war, kann er auch nicht mehr erwarten, als die „klassische“ Regelung.

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      18. Sharka: „Ein Ziel können sie sich ja gerne setzen, aber umgesetzt wird es trotzdem von den Menschen (oder auch nicht). http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/frauenquote-gleichstellung-hiesse-50-50/11036820-2.html Wovor fürchtest du dich also? Dass bald 50/50 Stewards/Stewardessen in Flugzeugen arbeiten?“

        Oh, putzig, die Regierung setzt „sich“ ein Ziel. Dumm nur, dass die Regierung Gesetze den Bürgern setzt. Und in den Gesetzen entfalten Ziele Drittwirkung. Es ist alles andere als belanglos, wenn als Ziel „Parität“ ausgewiesen wird. (Lies den Rest der Seite, mit Links im Anhang.) Die Annahme des Ministeriums, und – noch bedeutender – des Gesetzes ist, dass Parität zu erzielen ist, und dass die Gruppen dementsprechend gleich sind (das ist eine offizielle Weltanschauung und ein Menschenbild, mit Konsequenzen die nicht putzig sind). Das ist keine lustige Anomalie, keine Komik, es ist Hintergrund des Gesetzes, des Strebens, und der Arbeit. Es gilt dabei die „Einheit der Rechtsordnung“, was bedeutet, dass alle Gesetze stimmig, und damit im Sinne der (zu erzielenden) Parität auszulegen sind. Offensichtlich bedeutet Gleichstellung Parität. Das ist die geltende Interpretation, geltendes Recht. — Aber statt das, und das komplementäre Test Achats Urteil (oder das Lohngleichheitsgesetz und „comparable worth“) wahrzunehmen, unterstellst du lieber „Furcht“.

        Wenn du die Ausführungen für irrational hältst, bist du einen Schritt näher daran, Furcht unterstellen zu können. Das sind sie aber nicht. Irrational ist es „Sexistische Werbung“ zu verbieten, um zu verhindern dass das nächste Silvester wenig festlich wird. Absurd ist es, einerseits zu behaupten, dass „stereotype“ Rollen in Ordnung sind*, wenn sich Personen dafür entscheiden, aber stereotype Darstellung komplett zu untersagen. (Wie hoch ist der Anteil „sexistischer“ Werbung, wie hoch ist der Anteil „stereotyper Beziehungen“, und wie hoch ist der zulässige – zu erreichende – Anteil stereotyper Beziehungen?) Naja, nicht komplett. Den Versuch Frauen romance novels (geschrieben von Frauen, für Frauen), romantic comedies, und feminine Kleidung zu untersagen fände ich unterhaltsam. Es macht Sinn sich gegen Zeug zu richten, dass „für Männer“ ist. Besonders schätze ich die Anmaßung, staatlich vorzugeben wie animalisch „objektivierend“ Sex zu sein hat, und wie stark das „kognitive“ und romantische Element zu sein haben. Bemerkenswert ist, dass es sich sowohl um Fiktion handelt (die Frauen spielen Rollen), als auch um Meinung. (Und die selben irrlichternden Leuchttürme der Gerechtigkeit schützen die Beleidigung als „Ziegenficker“, und Karikaturen, die tatsächlich eine Risiko für Leib und Leben schaffen. Die Willkür ist lächerlich.) Hey, vielleicht sollte das Justizministerium die Geschichten von Pornos (vor)schreiben. Female-friendly porn, at long last. Das Vorhaben ist wiederum keine Anomalie. Es fügt sich in den gleichen Rahmen, und verfolgt das gleiche Ziel. (Eine Vorgabe an Männer, nur so oft zu masturbieren wie Frauen wäre konsequent, lässt sich „natürlich“ nicht durchsetzen. Und es käme keiner auf die Idee Frauen zu verpflichten, öfter zu masturbieren. Gleichheit im Stil von Vonnegut.) Furcht ist der falsche Begriff. Prinzipielle Ablehnung, intellektuell. Wenn du Gefühle dazu willst: Verachtung: eine Kombination aus Abscheu und Zorn. Falls du Furcht prüfen möchtest, folge deiner Berührung der USA, und sieh dir die gegenwärtige Entwicklung von Title IX an.

        Stewardessen: (De lege ferenda:) Ich habe kein positives Recht darauf, dass Frauen und Männer in irgendeinem Zahlenverhältnis irgendwo arbeiten. Aber ich bin frei mein Eigentum zu verwenden, um weibliche Stimmen (Musik), weibliche Schönheit (Film, Unternehmen, usf), weibliche Intelligenz (einschließlich Einfühlungsvermögen), und weibliche Gesellschaft vorzuziehen. Wenn ich ein Fitnessstudio, oder einen Klub, will, das/der nur von Männern besucht wird, bin ich frei das privatautonom/vertraglich anzustreben (negative Freiheit).

        *Analog „Betreuungsgeld“. Wenn Frauen Kitas wollen, sollen sie die wie jede andere Dienstleistung auch erwerben. Staatliche Subvention ist unangemessen (siehe, by the way, Agrarpolitik). Wenn sie sich individuell keine Kita leisten können, dann ist das wirtschaftliche Argument erledigt (ihre Arbeit ist nicht wertvoll genug um die Kosten aufzuwiegen). (Am Rande, es wird dann auch das Gehalt der Erzieherinnen dem Wert entsprechend angepasst.) Arbeitstätigkeit zu fördern, nicht aber den konträren Lebensentwurf, ist paternalistisch, und ein stärkerer Eingriff, zumal die Umverteilung extremer ist. Dagegen ziehe ich es vor, allen Frauen Geld zur freien Verfügung zu geben, und sie entscheiden zu lassen, was auch immer sie damit machen. Wenn die Regierung meint, es gibt besonders „dumme“ Frauen/Familien, dann muss sie das offen vertreten. Wenn sie nicht dazu stehen kann, etwa Migrantenfamilien nur Sachgutscheine zu geben (während deutsche Frauen Geld bekommen), dann ist sie nicht qualifiziert. Überhaupt ist ein bedingungsloses Grundeinkommen, und die Herstellung der Privatautonomie (kein Antidiskriminierungsrecht im Privatrecht) vorzugswürdig.

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    1. „Mich würde interessieren, wie du auf die Idee kommst, mich “Tessa” zu nennen. Ich würde es bevorzugen, wenn du ganz einfach meinen Nicknamen verwenden würdest, dazu ist er ja da, und nicht irgendeinen beliebigen Frauennamen, der dir gerade einfällt.“

      Dich als Hai-Pharao zu bezeichnen scheint mir leicht fehlgeleitet. Bleibt ein „S“ in Shark. Der nächste Schritt zu einem weiblichen Namen ist, ein „a“ anzuhängen. „Sa“, gesprochen „Essa“ ist nicht sonderlich anziehend. Daher Tessa. „Irgendeinen beliebigen“ — pff. (Mal sehen, wie weit du Suburgatorys Tessa ähnelst.)

      „Ich denk mir ja auch nicht irgendwas für dich aus.“ Das ist sehr unhöflich von dir.

      „Was? Muskeln, das ultimativ Männliche, ist nicht männlich, nicht “ruggedly handsome” im Gegensatz zu zusammengekniffenen Augen, oder wie soll ich das verstehen?“

      Muskeln sind männlich. Künstlich antrainierte, übermäßige Muskeln sind aber nicht „ruggedly handsome“. Es fehlt an Natürlichkeit, und sie widersprechen männlicher Eleganz. Du hast den Blick auf Augen verengt.

      Es gibt keinen Grund von der (vorläufigen) Umschreibung von Margrets „Schema“ abzuweichen. — Kirk ist offensichtlich Captain Kirk, einer aus deiner Bilderreihe (keine Ahnung wie der Schauspieler heißt). Männer ziehen andere männliche Aspekte an Männern vor, als Frauen das tun. Anderer Zweck, andere Form der Kooperation. Genau wie hier, war das dort eine Reihung von Gedanken. Die Frage nach deinen sonstigen Vorlieben in Sachen Natürlichkeit (et al) schließt sich unter anderem an deine Vorliebe für natürliche Muskeln an.

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      1. Es muss dir nicht gefallen. Margret hat recht: Nenn mich einfach „shark“, so wie alle anderen es auch tun. Ist nicht schwierig. Mein Nickname ist übrigens eine Vermengung eines meiner Lieblingstiere (die nicht so übel sind, wie diverse dämliche Filme es einen glauben lassen) mit einem Charakter aus der Mythologie eines meiner Lieblingsautoren (Lovecraft). Ich habe den Namen deshalb gewechselt (ich hieß früher nur „shark“), weil es bei Erzählmirnix noch eine/n „Shark“ gibt.

        Das ist sehr unhöflich von dir.

        Was ist daran unhöflich? Es ist eher unhöflich, jemandem Kosenamen zu geben, den man nicht kennt. Das, und distanzlos.

        Männer ziehen andere männliche Aspekte an Männern vor, als Frauen das tun. Anderer Zweck, andere Form der Kooperation.

        Der Name des Schauspielers ist „Chris Pine“, denke ich. Und mit seinen vollen Lippen ist er gewiss nicht übermäßig maskulin. Aber was soll dieses Herumreiten auf Einzelbeispielen? Ausnahmen bestätigen die Regel.
        Naheliegend. Die meisten Männer sind heterosexuell. Es fehlt somit die sexuelle Komponente. Ist auch in Ordnung. Nur sollten Männer sich dann nicht wundern, wenn Frauen nicht anziehend finden, was sie glauben, dass anziehend ist.

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  8. Lustig, wie du erst jede Menge hanebüchensten, haltlosen Schwachsinn behauptest („Feministen seien keine Feministen“, „lila Pudel ist ‚harte‘ Beleidigung und viel viel schlimmer als ‚kleiner Schwanz‘ WTF??!) und dann natürlich direkt die Kommentare abschließt.

    Peinlich. (ja, das war ganz fies abwertend gemeint)

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    1. 1. Natürlich ist „impotent“ noch ne fiesere Beleidigung als „kleiner Schwanz“. Darum ging es in dem Zitat.

      2. Es mag dir ja entgangen sein, aber die Kommentare in diesem Blog werden immer automatisch nach 1 Woche abgestellt (Blogregeln sind zum Lesen da). Schockierende Erkenntnis: Es hat nichts mit David zu tun. Ich weiß, das ist jetzt echt hart …

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      1. „2. Es mag dir ja entgangen sein, aber die Kommentare in diesem Blog werden immer automatisch nach 1 Woche abgestellt“

        Was zufällig die Konsequenz hat, dass Margret immer das letzte Wort hat 😉

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      2. Er kann ja dann im aktuellen Beitrag kommentieren, wenn er sich unbedingt nochmal äußern will.

        Aber seine Behauptung, ich habe die Kommentarfunktion abgestellt, weil mir seine Beiträge nicht passen, ist schlicht Quatsch.

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      3. Liebste Margret, wie kommst es denn nun zu der „fies abwertenden“ Psychologisierung, dass ich generell glauben würde alles drehe sich um mich??
        Kannst du mir das erklären, wo deine Heiligkeit doch sowas als einzige überhaupt nicht nötig hat?

        Weil ich nun ein Mal angedeutet habe dass du mit dem Schließen von Kommentaren Diskussionen vermeidest (noch nicht mal das hatte ich persönlich auf mich bezogen)?
        Das lag für mich zumindest nahe und auch wenn du in dem Fall wohl deine Blogregeln eingehalten hast, bleibe ich dabei: wenn das Schließen der Kommentare damit zusammenfällt dass du eigene Auseinandersetzungen mit dem letzten Wort beendest, wirkt das nunmal etwas schwach.
        Ich könnte allerdings verstehen, wenn dir der Artikel („Feministen seien keine Feministen“) inzwischen selbst peinlich wäre.

        Aber okay, deine Regeln. Bleibt ja noch die Diskussion bei Christian.

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      4. „Das lag für mich zumindest nahe und auch wenn du in dem Fall wohl deine Blogregeln eingehalten hast, bleibe ich dabei: wenn das Schließen der Kommentare damit zusammenfällt dass du eigene Auseinandersetzungen mit dem letzten Wort beendest, wirkt das nunmal etwas schwach.“

        Das mache ich nicht per Hand ^^. Für sowas hat (surprise!) wordpress-Festeinstellungen, die ich per Hand ändern müsste. Sehe aber akut nicht, warum ich die ändern sollte. Ich schreibe ohnehin mindestens einen Artikel pro Woche, da kann sich also jeder in 1 bis 2 Themen äußern. Und mir dann auch mitteilen, wie bekloppt er meine Kommentarpolitik findet ^^. Unter den Blogregeln kannst du dich immer äußern. Und unter „about“.

        „Kannst du mir das erklären, wo deine Heiligkeit doch sowas als einzige überhaupt nicht nötig hat?“

        Ihre Heiligkeit benutzt keine (gruppenbezogenen) Beleidigungen, kann aber ganz schön unangenehm werden, wenn sie provoziert wird. So einfach.

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  9. „Ihre Heiligkeit benutzt keine (gruppenbezogenen) Beleidigungen, kann aber ganz schön unangenehm werden, wenn sie provoziert wird. So einfach.“

    Welche Beleidigungen findet Ihre Heiligkeit unheiliger, gruppenbezogene, oder personenbezogene?

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    1. Gruppenbezogene. In einer persönlichen Aseinandersetzung kann es schon einmal härter werden und grundsätzlich halte ich auch nichts davon, den „Gegner“ zu beleidigen. Aber es kann dabei schonmal zu Dingen „an der Grenze“ kommen. Finde ich dann nicht ideal, aber eine beleidgung der Art „Türken sind sowieso alle Lügner“ finde ich noch schlimmer als „Du hast es mit der Wahrheit auch nicht so“ in einer persönlichen Auseinandersetzung.

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  10. @Margret

    Die Gründe, warum der Kommentarbereich unter jedem deiner Beiträge nach einer Woche geschlossen wird, hast du ja bereits erklärt. Du hast viel um die Ohren, das ist doch verständlich. Ich habe wegen deiner Kommentarfunktion auch nicht immer die Gelegenheit, auf ein Kommentar, den ich nicht so stehen lassen möchte, zu antworten, aber ich kann, wenn es mir auf der Zunge brennt, immernoch etwas dazu unter dem aktuellen Beitrag schreiben. Wem es nicht passt, der kann immernoch in Christians Blog zurückgehen, da kann man nicht nur unbegrenzt trol…, äh, kommentieren, als Antifeminist genießt man darüber hinaus noch ein Arschloch-Bonus.

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