(Sexuelle) Gewalt verharmlosen für Fortgeschrittene

Sie haben sich meine letzten Tipps und Tricks zur Verharmlosung von Gewalt, sexueller Gewalt und Übergriffen verschiedenster Art zu Herzen genommen? Aber irgendwie fehlt ihnen noch das gewisse Etwas, das Sahnehäubchen, das ganz besondere Aha-Erlebnis?
Nicht verzagen, denn nun kommt die Version für Fortgeschrittene. Wer folgende Schritte beherzigt, muss sich nie wieder Gedanken um Gewalt , sexuelle Gewalt und Übergriffe aller Art in seinem Umfeld machen. Es gibt sie dann einfach nicht mehr. (Mein Dank an dieser Stelle an die große Zahl Profis, die den Kommentarbereich des Blogs erzählmirnix bevölkern, s. u.)


6. „Eigentlich ist doch gar nichts passiert“.
Hier handelt es sich um eine Erweiterung von Punkt 5 (Schlimmer geht immer) aus meinem o. g. 5 Schritte-Programm. Erklären Sie den Betroffenen und Ihrem gesamten Umfeld, dass EIGENTLICH gar nichts vorgefallen ist. Definieren Sie dabei (siehe Punkt 5 der Grundanleitung) stets selbst, was WIRKLICH schlimm ist.


Bombe 20 beispielweise lehrt uns in seiner detailreichen Anleitung im Kommentarbereich von erzählmirnix, dass nur der Verlust von Zeit oder gar materiellen Werten wirklich zählt.
„Auf jeden Fall haben wir es aber – anders als bei Deiner Arbeitszeit– nicht mit einem verbrauchbaren Gut zu tun. Wenn ich einen Abend lang in einer Kneipe an der Theke stehe und jeder einzelne Mensch, der vorbei kommt, greift mir aus sexuellen Motiven an den Hintern, habe ich im Vergleich zu der gleichen Situation, in der mein Po in Ruhe gelassen wird, objektiv nichts verloren.“

„Objektiv nichts verloren.“ Grandios!
Stellen Sie sich einfach Folgendes vor: Sie stehen nachts in der U-Bahn und müssen noch 5 Stationen fahren. Person B kommt rein und verpasst Ihnen eine oder stellt sich neben Sie und rempelt Sie mehrmals grob an. Haben Sie etwa „objektiv“ etwas verloren? Schließlich müssen Sie doch ohnehin noch eine Weile in der U-Bahn fahren, da können Sie sich die Zeit doch gut auch mit Ohrfeigen oder Rempeleien vertreiben, das macht schließlich keinen Unterschied. Materiell ist auch nichts passiert, also alles bestens. Objektiv.


Vertreten Sie diese mehr oder weniger logische Kette mit der größten Selbstverständlichkeit. Sonst kommt noch jemand auf die Idee, dass daran eventuell etwas faul sein könnte und vielleicht so etwas Unwichtiges wie Selbstbestimmungsrechte in Mitleidenschaft gezogen wurden.


7. „Sind sie zu stark, bist Du zu schwach“ oder auch „positiv denken“
Erinnern Sie sich an den obigen Werbeslogan eines bekannten Atemfrei-Bonbons? Ja?
Genau dies ist jetzt, angelehnt an unsere Grundregel „Untertreibung ist alles“, das Gebot der Stunde. Dazu brechen Sie beispielsweise schwierigere Konzepte aus psychotherapeutischen Fachgebieten auf einige wenige griffige Formeln herunter. Schon diverse esoterisch angehauchte Ratgeber haben uns mit solch einfachen Weisheiten erfreut und hey, wenn die das können, können Sie es schon lange.
„Die Frage ist eben, ob ich diese Entwürdigung annehme oder nicht. Ob ich mir sprichwörtlich sage: “Was stört es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt?” Ob ich das kann.”
”Ist es nicht der Grundgedanke der kognitiven Verhaltenstherapie, daß wir innerhalb gewisser Grenzen durchaus beeinflussen können, wie wir bestimmte Erlebnisse bewerten?”
Positiv denken“, „Perspektivenwechsel“, „man kann die Sachen auch anders sehen“ sind solcherart einfache Weisheiten, die Sie an dieser Stelle großzügig anwenden sollten. Das vermittelt dem Opfer effektiv das Gefühl, dass es selbstverständlich an ihm liegt, wenn es zu einem positiven Perspektivenwechsel einfach nicht fähig ist.


„Was stört die Eiche die Sau“ oder auch „wer in sich ruht, nimmt sowas nicht ernst“ bzw. als Steigerung, „Sieh es doch als Kompliment“ sind wunderbare Mittel, um klarzumachen, dass hier eigentlich nichts Schlimmes vorgefallen ist. Man muss es nur einfach anders betrachten, den Blickwinkel verändern, es an sich abperlen lassen. Vielleicht ist es dann ja sogar „für alle ein positives Erlebnis“. Think positive, Bro! Yeah! (Eventuell sollten Sie an dieser Stelle zu bewusstseinsverändernden Substanzen raten, aber das bleibt unter uns, hab ich nie gesagt).


Auch hier sind, wie in unserem Erfolgskonzept üblich, wieder einmal vielfältige Anwendungsmöglichkeiten denkbar: Schwere Beleidigung? Einfach drüber stehen! Vielleicht handelt es sich ja sogar um nur leicht aufgeregt geäußerte berechtigte Kritik an der Person, die sie beherzigen sollte! Eine Ohrfeige? Wechseln Sie die Perspektive und stellen fest, dass derjenige vielleicht einfach ein sehr ausgeprägtes, leider etwas stürmisches Bedürfnis nach körperlicher Nähe hat. Empfehlen Sie, die Ohrfeige entsprechend als Kompliment zu werten!


Einfach stark sein, die Dinge nicht so schwer nehmen, diesen Ratschlag sollten Sie auf jeden Fall großzügig verteilen! Und damit implizieren, dass jemand, der das nicht so sieht, leider einfach ein zu schwacher Mensch ist, zu wahrer Größe nicht fähig.
„Es liegt an dir, wenn Du damit nicht klarkommst“ ist ein Totschlag-Argument, dem sich keiner entziehen kann. Schließlich könnte die betroffene Person ja auch positiv denken, alles nicht so ernst nehmen und nicht auf sich beziehen. Die Spaßbremse! Dann ginge es allen besser, nicht wahr?


8. Malen Sie den Teufel an die Wand!
Stellen Sie in drastischen Worten dar, wohin das alles führen könnte! Wenn man einen Taschendieb wegen lächerlichen 5 € eines Eigentumsdeliktes bezichtigt, könnte es ja theoretisch demnächst vorkommen, dass dieser kleine Fisch mit Menschen, die Tausende gestohlen haben oder gar einen Bankraub begangen haben, auf eine Stufe gestellt und auch so belangt wird. Dass es im Strafrecht große graduelle Unterschiede innerhalb bestimmter Deliktarten je nach Schwere gibt, sollten Sie dabei auf jeden Fall verschweigen. Eigentumsdelikte sind schließlich all diese Fälle und man kennt ja die Justiz und ihre politischen Schergen. Nutzen Sie jeden noch so losen Zusammenhang! Machen Sie ordentlich Panik, stellen Sie Sachverhalte falsch dar, es wird schon keiner merken! Nicht kleckern, klotzen ist hier die Devise!


Vermutlich wird (Drama, Baby, Drama!) der kleine Fisch demnächst für 5 Jahre – ein Jahr pro Euro – in den Bau wandern. So oder ähnlich sollte ihr Schreckensszenario in jedem Fall aussehen. Das ist zwar nicht korrekt, auch rechtlich weder so vorgesehen noch geplant, aber bei Ihren Zuhörern weckt es Ängste. Wer hat nicht schon mal was falsch gemacht? Und wenn das jetzt SOLCHE Folgen hat … Stellen Sie fest, dass Pograpschen demnächst mit Sicherheit auf eine Stufe mit Vergewaltigung gestellt und entsprechend bestraft werden wird. Immer feste druff, keine Hemmungen bei schonungsloser Panikmache. Nur so haben Sie Ihr Publikum im Griff! Und schon wirkt ein Griff zwischen die Beine, eine sexuelle Nötigung, eine Ohrfeige oder Festhalten und ins Gesicht spucken gar nicht mehr so schlimm! Angesichts SOLCH drastischer staatlicher Maßnahmen (Drama!) kann man das alles getrost vernachlässigen.


Der Vorteil unseres 8-Punkte-Programms: Es existieren in Ihrer Umgebung bald überhaupt keine Straftaten mehr! Schließlich lässt sich alles wegerklären. Erfolgt der Griff zwischen die Beine beispielsweise unter den Kleidern, ist auch das nicht schlimm! Was sind denn schließlich zwei oder drei so kleine Lagen Stoff? Immer locker bleiben, ist doch schließlich nichts passiert! Allenfalls Taten mit Todesfolge sind nun noch WIRKLICH relevant. Die kommen zum Glück so häufig nicht vor – und so leben Sie auf einmal im Paradies (gut, so lange es Sie nicht selbst betrifft, aber das ist SELBSTVERSTÄNDLICH etwas GANZ ANDERES).


Und vergessen Sie bei all dem niemals die Grundregel: Untertreibung, Untertreibung, Untertreibung. Aber dabei immer schön ein ganz kleines bisschen auf die Gegenposition zugehen, damit Sie selbst nicht völlig unglaubwürdig wirken. Stellen Sie beispielswiese fest, dass ein kräftiger Griff zwischen die Beine „schon etwas herb“ wäre. Also jetzt nicht strafrechtlich relevant, eigentlich überhaupt nicht schlimm, aber ein bisschen herb-derb schon. Damit haben Sie auch Regel 3 unserer Grundregeln beachtet: Der Täter wirkt nun allenfalls rustikal-beschränkt, vermutlich konnte er die Folgen seines Tuns sowieso nicht einschätzen.


Behalten Sie zudem immer Regel 2 im Blick: Wenn jemand Ihre Untertreibung anspricht, immer gleich persönlich werden! Den Gegner lächerlich machen! Stellt z. B. jemand fest, dass ein Griff an die Geschlechtsteile einer Person, zu der keine sexuelle Beziehung besteht, übergriffiges Verhalten wäre, stellen Sie klar, dass dieser jemand wahlweise prüde, hässlich oder naiv sein müsse. Auch hier gilt wieder „klotzen, klotzen, klotzen“.


An dieser Stelle möchte ich mich nun verabschieden, Ihnen für die Zukunft eine erfolgreiche Verharmlosung wünschen und hoffe, mein Programm in 8 Schritten war Ihnen eine Hilfe. Denn merke: Effektive Verharmlosung macht das Leben leichter!

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7 Gedanken zu “(Sexuelle) Gewalt verharmlosen für Fortgeschrittene

  1. Ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben, Dir hier auf Deinem Blog meine Positionen zu erklären. Ob ich Dich damit irgendwie erreicht habe, ist mir immer unklar geblieben.
    Aber spätestens jetzt ist deutlich: Du wirst Dir Dein schönes, mühsam aufgebautes Feindbild auf keinen Fall durch Fakten kaputt machen lassen.

    Allerdings solltest Du den Link zu meinem Kommentar bei EMN besser aus diesem widerlichen Verleumdungsartikel hier löschen, sonst fällt am Ende noch jemandem auf, daß ich dort (in Antwort auf EMN, einen Kontext, den Du mal eben leichthändig unter den Tisch fallen läßt) auch geschrieben habe:

    Daß mir subjektiv etwas genommen würde, bestreite ich ja gar nicht. Allerdings wäre dieses Etwas IMHO nicht so sehr Sex, sondern Autonomie. Die sexuelle Komponente wäre eher sowas wie ein Katalysator, der den Effekt verstärkt. Und das Ganze wäre mehr als eine Entwertung, es wäre eine Entwürdigung, eben weil sich die Täter über meine Autonomie, meinen Subjektstatus hinwegsetzen.

    und

    Damit will ich nicht behaupten, daß Resilienz eine persönliche Leistung und geringe Resilienz die eigene Schuld sei.

    Und das würde Deiner liebevoll gestrickten Lügengeschichte vom bösen Bombe 20, der sexuelle Nötigung verharmlost, meint, wer sich daran stört, müsse das Problem bei sich selbst suchen, und Selbstbestimmung unwichtig findet, doch ein paar unschöne Kratzer verpassen, meinst Du nicht?

    (Daß Du im weiteren Verlauf des Artikels den Eindruck erweckst, Äußerungen anderer Diskutanten stammten von mir, schenke ich Dir. War bestimmt keine Absicht, sagt Hanlon’s Razor.)

    B20

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    1. Subjektiv, darauf liegt die Betonung, nicht ^^?

      Aber ich verstehe schon: Du wolltest uns lediglich sagen, dass objektiv, also rein objektiv, nichts vorgefallen ist. Und objektiv zählen ja lediglich, warum auch immer, aber wir wollen nicht so kleinlich sein, zählen ja lediglich materielle und zeitliche Werte. Also subjektiv, so rein aus der Perspektive des Betroffenen betrachtet, ist natürlich schon irgendwie was vorgefallen. Aber diese Perspektive kann man ja auch ändern. “Wenn man das kann”, schließlich „Was kratzt die Eiche die Sau, die sich an ihr reibt?“. Und wenn man das kann, also, dann, ja dann, ist ja (Achtung, Gedankenspiel!), eigentlich gar nichts passiert. Dann, also in diesem Fall, kann das Ganze sogar für beide Seiten „ein positives Erlebnis sein“ (Gedankenspiel!).

      Was ich dir ankreide, ist übrigens u. a. der Rest deines Beitrages. Siehe Punkt 7.

      „Daß Du im weiteren Verlauf des Artikels den Eindruck erweckst, Äußerungen anderer Diskutanten stammten von mir, schenke ich Dir. War bestimmt keine Absicht, sagt Hanlon’s Razor.“

      Dieser Eindruck entsteht vermutlich auch ausschließlich bei dir. U. a. deshalb habe ich emns Seite verlinkt. Dass Du nur ein Beispiel bist, sieht ein Blinder mit Krückstock.

      Aber weißt Du was? Ich zitiere freundlicherweise sogar den Rest deines Kommentars: Mag sich jeder selbst seine Meinung dazu bilden.


      „ich glaube nicht, daß die Diskussion um irgendeine Art von Wert in diesem Kontext sinnvoll oder auch nur einschlägig ist — aber durch den Vergleich mit (geklautem) Geld, das nun mal gerade ausschließlich durch seinen monetären Wert charakterisiert ist (es sei denn, wir sprechen von Dagoberts Glückszehner oder so), lenkst Du die Gedanken IMHO zwangsläufig dorthin.

      Und auch den Bezug zur Sexarbeit halte ich für eher unplausibel. Daß die Leistung eines Pornodarstellers oder einer Prostituierten einen Tausch- und Nutzwert hat, dürfte für die meisten Menschen offensichtlich sein. Ob aber eine Frau ihren Lebensunterhalt damit bestreiten könnte, mit einer Spardose in der einen und einem Schild “5 Sekunden anfassen: Po 1 Euro, Busen 2 Euro, Schritt 5 Euro” in der anderen Hand durch die Clubs zu ziehen, halte ich für zweifelhaft. Wäre mal ein Experiment für einen ausreichend wehrhaften JGA…

      Auf jeden Fall haben wir es aber –anders als bei Deiner Arbeitszeit– nicht mit einem verbrauchbaren Gut zu tun. Wenn ich einen Abend lang in einer Kneipe an der Theke stehe und jeder einzelne Mensch, der vorbei kommt, greift mir aus sexuellen Motiven an den Hintern, habe ich im Vergleich zu der gleichen Situation, in der mein Po in Ruhe gelassen wird, objektiv nichts verloren. Zieht mir dagegen nur einer aus finanziellen Motiven die Geldbörse aus der Gesäßtasche, kann ich am Ende des Abends meine Rechnung nicht bezahlen.

      Daß mir subjektiv etwas genommen würde, bestreite ich ja gar nicht. Allerdings wäre dieses Etwas IMHO nicht so sehr Sex, sondern Autonomie. Die sexuelle Komponente wäre eher sowas wie ein Katalysator, der den Effekt verstärkt. Und das Ganze wäre mehr als eine Entwertung, es wäre eine Entwürdigung, eben weil sich die Täter über meine Autonomie, meinen Subjektstatus hinwegsetzen.

      Die Frage ist eben, ob ich diese Entwürdigung annehme oder nicht. Ob ich mir sprichwörtlich sage: “Was stört es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt?” Ob ich das kann.

      Ohne Dich mansplainen zu wollen: Ist es nicht der Grundgedanke der kognitiven Verhaltenstherapie, daß wir innerhalb gewisser Grenzen durchaus beeinflussen können, wie wir bestimmte Erlebnisse bewerten? Damit will ich nicht behaupten, daß Resilienz eine persönliche Leistung und geringe Resilienz die eigene Schuld sei. Aber die Diskussion um diese “3 Minutes of Video from New York”-Geschichte hat doch gezeigt, daß die Reaktionen auf “Catcalls” breit zwischen den Extremen Freude und Angst gestreut sind.

      Beim Grapschen dürfte die Skala eher zwischen “OMG RAPE!!!!11” und “Pfft, Idioten gibt’s halt” liegen und ich will ganz sicher keine Eingriffe in fremde Autonomie, sexuell oder sonstwie, verharmlosen oder gar entschuldigen, aber der Verlust, der Schaden, wie Du sagst, ist relativ.
      Der Kaufkraftverlust eines geklauten 10-Euro-Scheins beträgt dagegen exakt 10 Euro. Das kann mir je nach persönlichen Umständen (subjektiv) mehr oder weniger weh tun, aber die Anzahl der damit kaufbaren Big Macs bleibt gleich.

      (Nur ein albernes Gedankenexperiment: Wenn die Soziologisten Recht hätten, daß Männer und Frauen eigentlich gleich und alle Unterschiede auf Sozialisation zurückzuführen sind, und Typen wie Linksi Recht hätten, daß es Männern (mindestens) nichts ausmacht, begrabscht zu werden, wäre es dann nicht im Sinne der Gesamtwohlfahrt sinnvoll, Frauen (auch) in diesem Sinne männlich(er) zu erziehen? Dann könnte jeder, der irgendwo einen hübschen Po sieht, ohne Skrupel zugreifen und es wäre für alle Beteiligten ein positives Erlebnis…)

      Bombe 20″

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      1. Ach ja, und der Vollständigkeit halber veröffentliche ich sehr gerne auch noch emns geniale Antwort an dich „Gegenfrage: Was hältst du davon, dass sich hier vor einigen Tagen enorm viele Männer über die Aussage “Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger” echauffiert haben? Ich meine, damit wird einem Mann doch nichts weggenommen und objektiv macht es keinen Unterschied ob den ganzen Abend Leute an die vorbeigehen und sagen “Vergewaltiger!” … was kratzt es die Eiche? Möchtest du nicht mal der Männerrunde unter dem Artikel ins Gewissen reden?

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    2. Bombe 20,

      Nachdem ich deinen Kommentar gelesen habe (den ursprünglichen bei EMN), komme ich zu folgender Einschätzung:
      1) Was du von dir gibst, ist theoretische Hirnwichserei. Das hat keinerlei Bezug zur Realität einer menschlichen Gesellschaft.
      2) Deine Betrachtungsweise ist so zutiefst materialistisch, da wirkt der wirtschaftsliberale Flügel der FDP dagegen wie ein sozialistischer Freundeskreis. Nur Geld ist ist etwas wert, Würde ist objektiv wertlos. Willkommen im Ultra-Kapitalismus.
      3) Empathie ist ein Konzept, das du offensichtlich nicht begreifst.

      hataibu

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    1. Stimmt. Und dann gibt es eine kleine Gruppe an Idioten, die Grapschen, Beleidigen und Schlimmeres und das auch noch für voll okay halten. Und die machen den anderen das Leben schwer. Deshalb sollte man besser gemeinsam gegen diese Gruppe vorgehen, statt deren unmögliches Verhalten auch noch zu verteidigen. Zweiteres nämlich ermutigt die Idioten noch in ihrer Überzeugung, was sie tun, wäre irgendwie „normal“.

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